Quicklebendig und geschlossen stark

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Jahresauftakt in der Handball-Bezirksoberliga. Dabei hat die MSG Mörlen (22:8 Punkte) durch den unerwartet deutlichen 34:24-Erfolg beim TSV Kirchhain den zweiten Platz übernommen. Rang vier bekleidet die MSG Linden (19:11), die die HSG Hungen/Lich (15.15) mit 23:22 bezwang. Fünfter ist die HSG Dilltal (17:17), die sich bei der HSG Wettertal (14:14) mit 28:20 behauptete.

Jahresauftakt in der Handball-Bezirksoberliga. Dabei hat die MSG Mörlen (22:8 Punkte) durch den unerwartet deutlichen 34:24-Erfolg beim TSV Kirchhain den zweiten Platz übernommen. Rang vier bekleidet die MSG Linden (19:11), die die HSG Hungen/Lich (15.15) mit 23:22 bezwang. Fünfter ist die HSG Dilltal (17:17), die sich bei der HSG Wettertal (14:14) mit 28:20 behauptete.

HSG Kleenheim-Langgöns II – MSG Florstadt/Gettenau 26:34 (16:18): Mit der MSG Florstadt/Gettenau stellte sich in Oberkleen eine quicklebendige Mannschaft vor, die sehr gut aus den Startlöchern kam und nach fünf Minuten mit 5:1 vorn lag. Allerdings war der MSG-Sieg kein Selbstläufer. Nach dem deutlichen Rückstand kamen die Hausherren auf 7:9 (13.) heran, lagen beim 8:10 eine Minute später noch in Tuchfühlung, ehe sich die Wetterauer auf 14:8 (19.) absetzten. Aber die Hausherren gaben sich nicht so schnell geschlagen und hatten knapp drei Minuten vor dem Seitenwechsel beim 15:16 den Anschluss hergestellt. Auch der Pausenstand von 16:18 eröffnete den Gastgebern noch alle Möglichkeiten. Bis zur 47. Minute blieb die HSG beim Spielstand von 25:26 noch in Schlagdistanz, doch innerhalb der dann folgenden sechs Minuten zog Florstadt/Gettenau auf 30:25 davon und gab in der verbleibenden Zeit noch einmal richtig Gas. Am Ende stand ein MSG-Sieg mit acht Toren Differenz. "Jeder eingesetzte Spieler hat seine Leistung gebracht", freute sich MSG-Trainer Christian Sacks über die gute Teamleistung. Nahezu jeder Feldspieler gehörte bei der MSG zu den Torschützen. Besonders hob Sacks Torhüter Marc Popp hervor.

Tore Kleenheim/Langgöns II: Henze (7), Philipp Schäfer (5), Dilges (4/1), Eckhardt-Helmes (4), Herbel, Faatz (je 2), Keil, Keßler (je 1). – Tore Florstadt/Gettenau: Lehr (8/2), Wenisch (6), Wagner (5), Peppler (4/1), Greife (4), Starck (3), Potschka (2), Schildger, Baumgartl (je 1).

HSG Wettertal – HSG Dilltal 20:28 (8:14): Ein ungefährdeter Erfolg für die Gäste, die nach sechs Minuten durch Tore von Klause Bergemann und Andreas Boller (2) bei einem eigenen Treffer von Dirk Pöchmann mit 1:3 hinten lagen, dann aber nach und nach aufholten und nach neun Minuten mit 4:3 in Führung lagen. Bis zum 5:5 (17.) verlief die Partie ausgeglichen, ehe sich die Dilltaler langsam, aber sicher absetzten (10:7/25.). "Die Gäste haben im Eins-gegen-Eins viel mehr Druck ausgeübt", sagte Wettertals Trainer Sven Tauber, "und viele einfache Tore geworfen." Die 14:8-Pausenführung vergrößerte Dilltal bis zur 43. Minute auf 19:12. Auch im weiteren Verlauf dominierte der Gast. "Wir hätten weit höher gewinnen können", erklärte der Dilltaler Coach Peter Küster. Die Hausherren fanden nicht mehr ins Spiel, lagen eine Viertelstunde vor dem Spielende mit 14:20 hinten und schafften es in nicht, den Rückstand zu verringern, trotz aller Bemühungen und einer starken Vorstellung von Klaus Bergemann, dem Sven Tauber eine gute Leistung attestierte. Zehn Minuten vor Schluss führte der Gast mit 24:17 und brachte den Vorsprung locker ins Ziel. – Tore, Wettertal: Bergemann (6/1), Boller (5), Raab (4), Metzger (3), Mengel, Bunfill (je 1). – Dilltal: Heer (7), Albrecht (6), Malo (3/2), Müller (3), Fitzner, Christoph Ulm, Kohlmei, Weiß (je 2), Pöchmann (1/1).

TSV Kirchhain – HSG Mörlen 24:34 (10:16): "Wir hatten das Spiel vom Anfang an im Griff", freute sich Mörlens Trainer Philipp Petriesas. "Bereits nach zwölf Minuten haben wir mit 9:3 geführt", berichtete der Coach. Und den Vorsprung, der allerdings zwischenzeitlich auf drei Tore reduziert wurde, gaben die Mörler nicht mehr aus der Hand. "In Kirchhain war unsere Abwehr das Prunkstück", stellte Petriesas fest und fand auch lobende Worte für Torhüter Edwin Braun. Nach 18 Minuten lagen die Gäste mit 13:4 vorn. Bei Seitenwechsel führte der Gast mit sechs Treffern. Nach Wiederbeginn kamen die Kirchhainer etwas auf, reduzierten den Rückstand auf drei Treffer. Doch nach dem 19:22 (42.) zog die HSG wieder die Zügel an, warf bis zur 45. Minute drei Treffer hintereinander und baute den Vorsprung wieder aus. Gut drei Minuten vor dem Ende stellte Mörlens Luca Schätzle mit seinem Tor zum 32:22 den Zehn-Tore-Abstand für seine Mannschaft her. Diesen Vorsprung brachten die Mörler sicher ins Ziel. Eine überragende Vorstellung lieferte der Mörler Bernhard Dietz, der elf Feldtore warf und im Rückraum das Spiel seiner Mannschaft lenkte. Und dann hatte der Trainer Petriesas eine (weitere) erfreuliche Nachricht: Zum ersten Mal nach seiner langwierigen Knieverletzung wirkte Torhüter Nick Breitenfelder mit, der in den letzten Minuten zum Einsatz kam und dabei sein Können unter Beweis stellte. So wehrte er nicht nur zwei "Freie" ab, sondern auch einen Strafwurf. Ein gelungenes Comeback des Keepers. – Tore, Kirchhain: Seifart (7), Oswald (4), Billek (3/3), Voß (3), Frische, Zickert, Vogelsang (je 3), Pfeil (1). – Mörlen: Bernhard Dietz (11), Dönges (5), Max Breitenfelder (4), Daniel Birkenstock (3), Bischof (2/1), Möbs, Sebastian Dietz, Schätzle, Otto (je 2), Schmidt (1).

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