Jaleen Smith (l.) setzt sich mit den MHP Riesen Ludwigsburg gegen die Fraport Skyliners um Joe Rahon durch. FOTO: DPA
+
Jaleen Smith (l.) setzt sich mit den MHP Riesen Ludwigsburg gegen die Fraport Skyliners um Joe Rahon durch. FOTO: DPA

Basketball

Fraport Skyliners: Die Qualität fehlt

  • vonDPA
    schließen

(tt./dpa). Sie waren mal wieder kurz davor. Kurz davor, endlich diesen Hügel vor der Ziellinie zu überwinden und ein knappes Spiel zu gewinnen. Doch die Frankfurt Skyliners sind in dieser Spielzeit wie ein Bergläufer, dem auf den letzten Metern jedes Mal die Puste ausgeht. So auch im zweiten Spiel des Finalturniers der Basketball-Bundesliga in München am Dienstagnachmittag gegen die Riesen Ludwigsburg. 77:80 hieß es nach 40 Minuten aus Sicht der Hessen. Am Sonntag hatten sie gegen Alba Berlin mit 72:81 verloren, wobei das Ergebnis nicht ganz den engen Spielverlauf widergespiegelt hat. "Ich bin auch heute kein unzufriedener Trainer", sagte Cheftrainer Sebastian Gleim. Mit der Art und Weise des Spiels sei er einverstanden gewesen. "Alles was fehlt ist der Sieg." So wie immer in knappen Duellen.

Es mangelt dem an Qualität und am letzten Punch. Die Skyliners haben nicht umsonst nur sechs Partien in der regulären Spielzeit gewonnen und lagen auf Tabellenplatz 14. Richard Freudenberg kam gestern in 25 Minuten auf keinen Zähler, Aufbauspieler Joe Rahon steuerte in 26 Minuten nur drei Punkte bei.

Der 26-Jährige Point-Guard war es auch, der den vorletzten Wurf der Partie vergab. Dann hatte noch Matthew McQuaid mit einem Dreier die Chance, das Spiel beim Stand von 77:79 zu entscheiden. Der 23-Jährige stand dabei aber laut den Schiedsrichtern im Aus.

So stehen die Hessen am Donnerstag (16.30 Uhr) im Duell gegen Rasta Vechta früh unter Druck. Allerdings wird wohl Topscorer Lamont Jones ausfallen, der im zweiten Viertel mit Verdacht auf Muskelfaserriss nicht mehr weiterspielen konnte.

Ein bisschen Basketball-Geschichte schrieb im zweiten Viertel Jacob Patrick. Der Sohn von Ludwigsburgs Trainer John Patrick traf einen Dreier zum zwischenzeitlichen 28:24 und wurde so nach BBL-Angaben im Alter von 16 Jahren, 6 Monaten und 19 Tagen jüngster Korbschütze in der Liga-Historie seit Beginn der Aufzeichnungen 1998.

Im zweiten Spiel des Abends gewann Alba Berlin mit 98:91 (55:56) gegen Brose Bamberg. In der bislang besten Partie der Veranstaltung war Landry Nnoko mit 15 Punkten bester Werfer im Alba-Team, das zum Auftakt knapp gegen Frankfurt gewonnen hatte. Bei den Bambergern, die als letztes Team ins Turnier einstiegen, kam Ex-NBA-Profi Jordan Crawford auf 20 Zähler.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare