Punkte oder Erfahrung

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In der Handball-Bezirksoberliga Gießen hat die HSG Wettertal mit dem Gastspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer HSG Lumdatal heute Abend ab 19.30 Uhr eine echte Herkulesaufgabe vor der Brust. "Zum Hinrundenabschluss müssen wir uns als letztes der 13 Teams gegen die Übermannschaft der Bezirksoberliga beweisen.

In der Handball-Bezirksoberliga Gießen hat die HSG Wettertal mit dem Gastspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer HSG Lumdatal heute Abend ab 19.30 Uhr eine echte Herkulesaufgabe vor der Brust. "Zum Hinrundenabschluss müssen wir uns als letztes der 13 Teams gegen die Übermannschaft der Bezirksoberliga beweisen.

Die HSG Lumdatal konnte aus ihren bisherigen zwölf Saisonpartien elf Siege und ein Unentschieden verbuchen. Über die Vorzeichen und die Rollenverteilung braucht man daher kein weiteres Wort zu verlieren", sieht Wettertals Trainer Sven Tauber seine Mannschaft als klaren Außenseiter. "Wir werden aus Lollar sicherlich etwas mitnehmen – ob dies nun Punkte oder Erfahrung sein werden, wird sich zeigen." Personell müssen die Gäste neben Jonas Kielich auch auf Mannschaftskapitän Johannes Brückel verzichten. "Beide werden frühestens zum Rückrundenstart im Januar wieder auf dem Parkett stehen", erklärt Tauber. Auch Florian Zimmer und Philipp Becker stehen dem Tabellenfünften heute Abend nicht zur Verfügung.

Das Spitzenspiel des 13. Spieltag steigt derweil heute Abend ab 20 Uhr in der Nieder-Mörlener Frauenwaldhalle, wo der gastgebende Tabellendritte, die HSG Mörlen, den Rangzweiten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III empfängt. "Wir freuen uns auf das Verfolgerduell vor heimischem Publikum. Dass wir zum Hinrundenabschluss ein Spitzenspiel um den zweiten Tabellenplatz bestreiten dürfen, hätte vor der Saison sicherlich niemand erwartet. Die Ausgangslage hat sich die Mannschaft durch ihre hervorragenden Leistungen hart erarbeitet. Die Favoritenrolle liegt jedoch ganz klar bei den Gästen", meint Mörlens Trainer Philipp Petriesas. Verzichten müssen die Hausherren dabei auf Max Breitenfelder und Christian Birkenstock, die beide an Bänderrissen laborieren. Julius Wulf weilt zudem für ein halbes Jahr im Ausland. "Deshalb sind wir zum Improvisieren gezwungen. Wenn wir aus einer stabilen Abwehr heraus ein kontrolliertes Angriffsspiel aufziehen, ist vielleicht eine Überraschung drin", hofft Petriesas.

Für den dritten heimischen Vertreter, die MSG Florstadt/Gettenau, stehen derweil schwierige Auswärtsaufgaben an. Das Gastspiel beim Wetzlar heute Abend ab 19.30 Uhr in der Eichendorff-Sporthalle in Wetzlar-Dalheim ist für das Team von Trainer Christian Sacks das erste von drei schweren Auswärtspartien in Folge. "In Wetzlar ist es immer schwer, zu bestehen. Die Halle ist laut und die Heimmannschaft geht von der ersten Minute an engagiert zu Werke. Die Gastgeber haben mit Niklas Emmelius und Simon Breser zwei brandgefährliche Torschützen und mit Yannic Dubiys einen Akteur mit enorm viel Spielverständnis in ihren Reihen. Für uns gilt es, das Tempo zu kontrollieren und damit einfache Gegentore zu verhindern. Wir wollen unseren grundsätzlich positiven Trend endlich auch in Zählbares ummünzen", fordert Sacks.

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