Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2

Ein Punkt reicht Ilbenstadt

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(gg). Oben wie unten könnten an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, die Würfel fallen. Ergattert Spitzenreiter VfR Ilbenstadt am heutigen Freitag (20.15 Uhr) gegen die SG Bruchenbrücken/Kaichen II einen Zähler, sind die Niddataler Meister, da der FC Rendel den VfR aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs nicht mehr von der Spitzenposition verdrängen könnte.

Am Sonntag wiederum könnte dann der FC Rendel Nägel mit Köpfen machen und sich mit einem Sieg beim Tabellendrittletzten FSV Dorheim die Vizemeisterschaft unter den Nagel reißen. Drei Punkte in Dorheim würden das Zählerkonto von Alexander Jörgs Rendelern auf 74 aufstocken - eine Ausbeute, die vom Tabellendritten SSV Heilsberg (am Sonntag, 15 Uhr, gegen den FC Karben II) mit aktuell 68 Punkten nicht mehr wettzumachen wäre. Hier spricht der direkte Vergleich im Fall von Punktgleichheit für den FC Rendel.

Im Kampf gegen den Abstieg deutet unterdessen alles auf den SV Staden II (10 Punkte) als Schlusslicht bei Saisonschluss und den Abgang in die Kreisliga C hin. Der FSV Dorheim (20 Punkte) geht derweil mit fünf Zählern Vorsprung auf den Tabellenvorletzten KSG 1920 Groß-Karben II (15) in die noch ausstehenden 180 Saisonminuten. "Zur Sicherheit benötigen wir noch einen Zähler", sagt Dorheims Pressesprecher Andreas Fuhrmann. Dabei will es Fuhrmann aber gar nicht erst auf das allerletzte Saisonspiel am 26. Mai bei der TSG Ober-Wöllstadt II ankommen lassen: "Wir wollen bereits an diesem Sonntag mit einem Sieg gegen den FC Rendel alles klar machen. Wir wissen, was wir können."

Gegen Rendel kann Dorheims Trainer Ronny Wadewitz, der auch in der kommenden Saison im Friedberger Stadtteil die Direktiven ausgeben wird, personell aus dem Vollen schöpfen. Zudem sollen sich laut Fuhrmann mit Robin Wönicker und Wilhelm Krist zwei langjährige Strategen noch mal in den Dienst der Mannschaft stellen, nachdem sie sich eigentlich schon vom Fußball zurückgezogen hatten.

Während Wönicker nach der Runde aus beruflichen Gründen die Fußballschuhe wohl endgültig wieder an den Nagel hängt, hegt Fuhrmann im Fall Krist die leise Hoffnung, dass im Zuge des bereits fixen Neuzugangs Benjamin Müller (kommt vom A-Liga-Dritten SG Dorn-Assenheim/Weckesheim) Krist als "Müller-Spezi" vielleicht doch noch dem FSV erhalten bleibt. Auch Dustin Rehnelt (derzeit SV Reichelsheim) sowie fünf Eigengewächse aus der A-Jugend werden sich der 1. Mannschaft des FSV anschließen.

Übrigens: Damit die Dorheimer am Sonntag auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein, hat sich Benjamin Bindewald - Mitte April zum Ersten Vorsitzenden gewählt - bereit erklärt, der bereits um 13 Uhr beginnenden Partie KSG 1920 Groß-Karben II gegen SV Nieder-Wöllstadt II beizuwohnen, um die aktuellen Zwischenstände nach Dorheim durchzugeben. Feststeht: Kein KSG-Sieg, und der FSV Dorheim gehört auch 2019/20 der Kreisliga B an. Andererseits würde den Dorheimern ein Remis gegen den FC Rendel definitiv zum Klassenverbleib reichen, da er im direkten Vergleich mit Groß-Karben II die Nase vorne hat (2:0, 2:1).

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