Fußball-Regionalliga Südwest

Präsident stellt sich hinter OFC-Interimscoach Kessler

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(jm). Der Schock nach der herben 0:5-Schlappe bei Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken sitzt tief beim Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach. Auch bei Joachim Wagner, der das Spiel vor Ort in Völklingen ansah. "Wir haben bis zum 0:1 gut gespielt - und dann bricht etwas zusammen", rätselt der Präsident der Kickers.

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien nimmt Wagner alle Beteiligten in die Pflicht. "Wir kommen da nur gemeinsam raus", meint er. Das Präsidium müsse jetzt die richtigen Entscheidungen für die nächsten zweieinhalb Jahre treffen. Die Mannschaft müsse eine sportliche Reaktion zeigen. Zudem appelliert Wagner an die Fans, den Verein weiter zu unterstützen.

Bewusst außen vor lässt Wagner Trainer Steven Kessler. "Wir möchten nicht, dass er der ärmste Teufel ist", sagt er und erwartet daher, dass die Mannschaft auch für den Interimscoach alles in die Waagschale wirft. Von Träumereien haben sich alle Beteiligten verabschiedet. Die Realität heißt Platz sieben - mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. "Wir müssen anfangen zu punkten, wir wollen nicht noch ganz andere Probleme bekommen", fordert Wagner in den Partien gegen Bayern Alzenau (Freitag) und eine Woche darauf im Hessenderby beim FC Gießen (9. November) eine "klare Reaktion".

Wagner stellt auch klar, dass Kessler bis zur Winterpause sein Amt ausüben wird: "Wir halten an unserem Plan fest, werden nicht jeden Tag alles über Bord werfen." Wie der Plan detailliert aussieht, ließ Wagner offen. Sicher ist, dass der OFC einen neuen Trainer verpflichten wird. Als Favorit gilt Angelo Barletta von Bayern Alzenau. Namen werden vom OFC aber nicht kommentiert.

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