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Jonatan Tesfaldet und Türk Gücü Friedberg haben beim FSV Fernwald nichts zu bestellen und verlieren mit 2:5.

Pleite beim Schlusslicht

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(fro). Der FSV Fernwald sendete gestern Abend ein Lebenszeichen in der Fußball-Hessenliga und landete mit dem 5:2-Erfolg über Türk Gücü Friedberg den ersten Heimsieg der Saison. "Das Spiel war nur spannend, weil wir es spannend gemacht haben. Wir haben trotz der Fehler unseren Plan umgesetzt. Ein großes Lob an meine Spieler, die sich diesen Sieg verdient haben", sagte Benjamin Lock.

Der FSV-Trainer wählte mit Rafael Szymanski, Felix Erben und Antonyos Celik eine offensive Startelf, so dass Kevin Bartheld und Max-Peter Mohr zunächst auf der Bank Platz nehmen mussten. Auch Carsten Weber nahm zwei Wechsel vor und brachte Solak und Weigand für Tahirovic und Marra von Beginn. Der forsch beginnende FSV ging nach einem Pass von Louis Goncalves durch Felix Erben mit 1:0 in Führung (5.). Bei einem scharf vors Tor gezogenen Eckstoß von Erdinc Solak klärte Marvin Göltl per Faustabwehr (10.). Auf der Gegenseite lenkte Sebastian Weigand eine Flanke zum 0:2 ins eigene Netz (19.). Ufuk Ersentürk düpierte den zu weit vor dem Kasten stehenden Tolga Sahin aus 40 Metern mit dem 3:0 (33.). Doch der FSV gab die Führung noch vor der Pause fast aus der Hand. Shelby Printemps nutzte zwei FSV-Fehler zum 2:3-Pausenstand (37./45.+3) aus Gästesicht.

Nach dem Wechsel fehlte dem FSV trotz einer Celik-Chance (48.) zunächst die Entlastung. Marvin Göltl rettete bei einem Solak-Schuss die Führung (67.). Erst mit dem Kopfballtor von Louis Goncalves nach einem Geisler-Eckstoß bog die Lock-Elf mit dem 4:2 auf die Siegerstraße (69.). Der Sieg hätte nun höher ausfallen können. Am Ende stellte Geisler den 5:2-Endstand nach Celik-Pass sicher (81.).

"Ich bin brutal enttäuscht. Dies war das mit Abstand schlechteste Spiel in meiner Amtszeit. Wir sind nie ins Spiel gekommen, weil uns die Intensität gefehlt hat. Wir haben trotz der beiden geschenkten Tore und einer leichten Drangphase nach der Pause eine desolate Leistung abgeliefert", sagte Carsten Weber.

FSV Fernwald: Göltl; Geisler, Dettki, Bender, Fischer, Simon, Goncalves, Ersentürk (ab 46. Bartheld), Celik (ab 86. Burger), Erben (ab 46. Mohr), Szymanski.

Türk Gücü Friedberg: Sahin; Tesfaldet, Hagley (ab 55. Tahirovic), Printemps, Dinler, Miric (ab 63. Savic), Dudda (ab 78. Marra), Weigand, Ouattara, Bell Bell, Solak.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Wlodarczak (Bebra). - Zuschauer: 170. - Torfolge: 1:0 (5.) Erben, 2:0 (19.) Weigand (Eigentor), 3:0 (33.) Ersentürk, 3:1 (37.) Printemps, 3:2 (45.+3) Printemps, 4:2 (69.) Goncalves, 5:2 (81.) Geisler.

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