Eishockey

Phantomtor in Crimmitschau

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(bf). Beim DEL 2-Spiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Bayreuth Tigers am Dienstagabend (Endstand: 3:0) kam es in der 33. Minute zu einer kuriosen Szene. Der Crimmitschauer Spieler Travis Ewanyk hatte im dritten Nachschuss eine freie Torecke vor sich und wollte die Scheibe unter die Latte zimmern. Was für alle nach einer klaren Situation aussah, wurde nach erfolgtem Schuss auch von allen Beteiligten auf dem Eis und auf den Mannschaftsbänken als Tor wahrgenommen.

Die Eispiraten jubelten und die Bayreuther fuhren gesenkten Hauptes vom Eis, weshalb sich auch die Frage nach einem Video-beweis nicht stellte.

Was bei den nachfolgenden Zeitlupen bei Sprade TV jedoch offensichtlich wurde - es handelte sich um ein Phantomtor. Der Schuss des Crimmitschauers ging über das Gehäuse hinweg. Fast zeitgleich stieß ein Bayreuther Schläger in das Tornetz. Inwiefern dies für eine falsche Wahrnehmung auch bei den Unparteiischen sorgte, spielte nach Wiedereinwurf des Pucks keine Rolle. Aufgrund der Tatsachenentscheidung zählte der vermeintliche Treffer.

»Alle auf dem Eis waren sich sicher, dass der Puck oben im Tor einschlug. Nur leider war es entsprechend den Wiederholungen in Zeitlupe nicht so. Dies ist bedauerlich, aber aufgrund der Tatsachenentscheidung nicht zu ändern. Am meisten ärgern sich die Schiedsrichter über den Wahrnehmungsfehler selbst«, sagte Referee Stefan Vogl zu der kuriosen Szene.

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