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Pflichtsieg für Nieder-Wöllstadt

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Tor für den SV Nieder-Wöllstadt gegen Viktoria Preußen Frankfurt: Burak Dincer trifft zum 1:0 gegen die Preußen Aljoscha Richter (r.) und Torwart Alessio Sciortino.	(Nici)
Tor für den SV Nieder-Wöllstadt gegen Viktoria Preußen Frankfurt: Burak Dincer trifft zum 1:0 gegen die Preußen Aljoscha Richter (r.) und Torwart Alessio Sciortino. (Nici) © Nicole Merz

(egw) Ein verdienter Sieg gelang dem SV Nieder-Wöllstadt gegen das Gruppenliga-Tabellenschlusslicht SV Viktoria Preußen Frankfurt beim 5:1 (1:1) vor heimischer Kulisse. Obwohl der Abstieg der Gäste bereits vor dem Spielbeginn schon feststand, schenkten sie den ersatzgeschwächten »Roten« nichts.

Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Hausherren mit 1:0 in Führung gingen. Nachdem sich Traut in der fünften Minute den Ball erkämpft hatte, kam seine Flanke bei Burak Dincer an, welcher den Ball an den Pfosten setzte. Im Nachschuss gelang es Dincer, den Ball über die Linie zu bringen. Nur drei Minuten später verfehlte De Oliveiras Schuss aus 18 Metern nur knapp das Tor. Weitere gute Chancen blieben von Dincer (16./Sciortino zur Stelle) und von Wladarz (18./drüber) ungenutzt. Bei einem Spiel auf ein Tor gelang es Nieder-Wöllstadt nicht, die Führung auszubauen. Auch Saljihus Schuss aus 16 Metern und de Oliveiras Versuch nach einem Alleingang ergaben nichts. So fiel aus dem Nichts der Ausgleichtreffer der Gäste (28.). Nach einem Fehler von Milek in der Abwehr vollendete Alexander Leichner. Obwohl es vor der Pause noch gute Chancen durch Dincer (32.) und Zahirovic (45.) zu vermerken gab, ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die »Roten« klar. Milek (50.) und Dincer (53.) verfehlten nur knapp den Führungstreffer. Besser machte es Alexander Traut, als er einen Freistoß flach ins lange Eck verwandelte (54.). Zehn Minuten später gab es erneut Grund zum Jubeln für die Heimelf. Nach einem Freistoß von Kevin Herdt versenkte Abdelaziz El Mojahid einen Kopfball aus drei Metern im Tor der Gäste. Nur zwei Minuten später vergab Dincer eine hundertprozentige Chance, doch sein Kopfball verfehlte knapp das Tor. Eine strittige Situation gab es in der 73. Spielminute, als die »Roten« einen Freistoß von Milek hinter der Linie gesehen haben wollen, doch Schiedsrichter Götzl aus Großkrotzenburg ließ weiterspielen. Nur eine Minute später gab es erneut einen Freistoß für den SVN, den Marius Milek diesmal ins lange obere Eck verwandelte (4:1/74.). Den Schlusspunkt setzte Philipp Wagner, als er nach einer Flanke von Traut den Ball über die Linie brachte (88.).

SVN-Pressesprecher Walter Nebel sprach von einer guten Leistung seiner Mannschaft, die jedoch die vielen Chancen nicht gut genug genutzt haben. Durch diesen Sieg habe man einen kleinen Schritt zum Klassenerhalt gemacht, jedoch seien es noch zwei Spiele, bis alles entschieden sei.

SV Nieder-Wöllstadt: Klüß – Eder, Zahirovic, Wladarz, Milek – El Mojahid, Herdt (80. Reschke), Saljihu, De Oliveira (83. Dinger) – Traut – Dincer (70. Wagner).

SV Viktoria Preußen: Sciortino – Richter, Ikic (68. Ivosevic), Kitanoski, Jung – Leichner, Lyzcarz, Özen (46. Tahirovic), Howie – Lemkadem – Duroglu (75. Ripken).

Steno: Tore: 1:0 (5.) Dincer, 1:1 (28.) Leichner, 2:1 (54.) Traut, 3:1 (64.) El Mojahid, 4:1 (74.) Milek), 5:1 (88.) Wagner. – Schiedsrichter: Philipp Götzl (Großkrotzenburg).

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