Handball-Bundesliga

Pflichtsieg für THW Kiel

(sid). Titelverteidiger THW Kiel hat zum Auftakt des Schlussspurts der Handball-Bundesliga einen Pflichtsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha kam bei Schlusslicht HSC Coburg am Mittwochabend zu einem 37:32 (19:15) und kletterte damit auf Rang zwei. Mit nun 29:3 Punkten liegt Kiel dicht hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (32:

4), der bereits zwei Spiele mehr absolviert hat.

Die eigentlich ebenfalls für Mittwoch angesetzte Partie der Flensburger gegen den Bergischen HC musste aufgrund eines Coronafalls beim Spitzenklub aus Schleswig-Holstein abgesagt werden.

Für die Kieler war der Norweger Sander Sagosen mit neun Treffern bester Werfer, die gleiche Ausbeute erreichte Florian Billek auf der Gegenseite. Nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft um die Kieler Hendrik Pekeler (2 Tore gegen Coburg), Patrick Wiencek (5) und Steffen Weinhold (1) wartet auf den THW aufgrund der vielen Verschiebungen nun ein strammes Restprogramm.

Bis zum Ende der Saison im Juni stehen noch 22 Spiele allein in der Liga an. Zieht der Champions-League-Sieger erneut ins Final Four der Königsklasse ein, werden es noch deutlich mehr.

Mirkulovski positiv

(dpa). Handball-Bundesligist HSG Wetzlar muss zunächst auf seinen Spielmacher Filip Mirkulovski verzichten. Der 37 Jahre alte Routinier wurde nach seiner Rückkehr von der nordmazedonischen Nationalmannschaft positiv auf das Coronavirus getestet und muss nun für 14 Tage in Quarantäne. Die Austragung des Ligaspiels gegen Göppingen am Mittwochabend (31:32) war aber nicht in Gefahr, »da alle PCR- und Schnelltests der sonstigen Spieler, Trainer und Offiziellen negativ waren«.

Mirkulovski war nach zwei EM-Qualifikationsspielen mit Nordmazedonien zurückgekehrt und hatte sich zunächst in Isolation begeben. Geschäftsführer Björn Seipp sagte: »Alle Nationalspieler haben sich nach ihrer Rückkehr sehr verantwortungsbewusst verhalten und sich abgesondert, bis die Ergebnisse der PCR-Pooltestung gestern vorlagen.« Aus diesem Grund müsse derzeit kein weiterer Profi in Quarantäne.

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