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Petterweils von Borstel verdirbt Gegner den Spaß

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Max von Borstel war wieder der Garant für den Petterweiler Erfolg.	(Foto: Keßler)
Max von Borstel war wieder der Garant für den Petterweiler Erfolg. (Foto: Keßler) © Jürgen Keßler

(kun) Befreiungsschlag geglückt: Mit einem 32:29 (17:13)-Auswärtserfolg gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden II haben die Handballer des TV Petterweil am elften Spieltag der Landesliga Mitte nach zuvor vier Niederlagen in Serie zurück in die Erfolgsspur gefunden und verbesserte sich auf Rang sechs.

»Im Vorfeld habe ich der Mannschaft versucht, deutlich zu machen, wie wichtig diese Partie für uns ist. Wiesbaden hat in der Anfangsphase vom Rückenwind der drei Seriensiege gegen Griedel, Idstein und Oberursel gezehrt, über die gesamte Spieldauer konnten sie aber nicht das umsetzen, was sie in den Begegnungen zuvor gezeigt haben. Wir haben in Angriff und Abwehr dagegen über 60 Minuten eine konstante Leistung geboten«, lobte der Petterweiler Übungsleiter den Auftritt seiner Schützlinge nach deren fünften Saisonsieg.

Dabei war das Spiel der Gelb-Schwarzen in erster Linie auf Sicherheit ausgelegt. »Wir haben bewusst das Tempo herausgenommen und dadurch versucht, zum Erfolg zu kommen. Wiesbaden wollte das Spiel schnell machen und hat dabei viele technische Fehler fabriziert. Für die Zuschauer war es sicherlich keine schön anzusehende Partie, in unserer momentanen Tabellensituation geht es aber nicht darum, schön zu spielen, sondern die Punkte zu holen.«

Mit dem Auswärtssieg in Wiesbaden hat die Trinczek-Sieben den Anschluss an das obere Tabellendrittel hergestellt und die Landeshauptstädter zudem auf Distanz gehalten. Vor 100 Zuschauern in der Sporthalle am Elsäßer Platz – darunter 40 Petterweiler Schlachtenbummler – entwickelte sich zu Beginn eine Partie auf Augenhöhe (6:6/10.). Auch beim 9:8 in der 16. Minute gestaltete sich das Petterweiler Gastspiel noch ausgeglichen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Gelb-Schwarzen dann allmählich absetzen (13:11/23.), um bis zur Pause eine komfortable Vier-Tore-Führung zu verbuchen (17:13). »Den Wiederbeginn haben wir dann allerdings ein wenig verschlafen«, konstatierte Trinczek, der mit ansehen musste, wie der Vier-Tore-Vorsprung seines Teams binnen fünf Minuten auf einen Treffer schmolz (17:16/35.).

In der Folge fanden die Gäste jedoch zurück zu ihrem Spiel und lagen bis zur 42. Minute erneut souverän mit sechs Treffern in Front (23:17). »In dieser Phase hat Torhüter Max von Borstel den Wiesbadener Angreifern die Lust am Spiel genommen.« Neben Pierre Lange – mit zwölf Treffern erfolgreichster Werfer der Partie – und dem enorm wurfsicheren Martin Peschke war von Borstel erneut einer der Garanten für den Petterweiler Erfolg. »Insgesamt hat sich die Mannschaft geschlossen an die Vorgaben gehalten«, zeigte sich Trinczek rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge, die aufgrund einer doppelten Unterzahl beim 30:27 in der 56. Minute noch einmal kurzzeitig zittern mussten. Als die Gelb-Schwarzen wieder vollzählig waren, konnte man den Sieg dann aber ungefährdet nach Hause fahren.

VfR/Eintracht Wiesbaden II: Kunkel, Toru; Michel (8/2), Seiwert, Delnef (4), Hamza, Walter (4), Jung, Zell (1), Grallert (4), Möller (2), Müller, Warakuta (3), Stadermann (3).

TV Petterweil: Popp, von Borstel; Trouvain, Alexander Koch, Weis (3), Thorsten Koch (1), Peschke (9), Nico Lange (1), Scherrer (3), Schneider (1), Wassberg (2), Seefeldt, Pierre Lange (12/3).

Steno: Schiedsrichter: Dobhan/Gübitz (Münster). – Zeitstrafen: 4:10 Minuten. – Siebenmeter: 2/2:3/3. – Zuschauer: 100.

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