1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Petterweil/Friedberg souverän A-Jugend-Meister

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Als am 28. März in der Friedberger Halle am Seebach die Landesliga-Teams aus der Kreisstadt und Petterweil aufeinandertrafen, waren Teamkollegen plötzlich Gegner – teilweise auch auf dem Feld von ihrem Co-Trainer. Wie das geht? Erstmals ging im A-Jugend-Bereich eine Spielgemeinschaft der beiden besten Wetterauer Handball-Teams an den Start. Das Ergebnis der Jugendspielgemeinschaft (JSG) zwischen dem TV Petterweil und der TG Friedberg kann sich sehen lassen.

Das Team wurde im Bezirk Wiesbaden/Frankfurt Meister der Bezirksoberliga mit 30:2 Punkten vor der TSG Oberursel (24:8), die am letzten Spieltag zum krönenden Abschluss nach einer packenden Partie mit 22:21 besiegt wurde.

Gerhard Koffler hatte die Mannschaft in Zusammenarbeit mit Sohn Felix Koffler, Susanne Kaidusch und dem Friedberger Landesliga-Leistungsträger Marco Zinnel trainiert. Zahlreiche Spieler hat Koffler schon seit frühem Jugendalter unter seinen Fittichen, wie beispielsweise Lennart Trouvain, Jan Wirth, Marcus Neuhalfen, Jonas Koffler oder Torhüter Niels Eckert. Seit 15 Jahren coacht der B-Lizenz-Inhaber Mannschaften in der Petterweiler Jugend; primär dort, wo seine Söhne Felix (22/aktuell verletzter Erstmannschaftsspieler), Lukas (20/Zweitmannschaftsspieler) und Jonas (17) aktiv sind. Fast alle jüngeren Spieler im Landesliga-Team des TVP sind durch die Koffler’sche Schule gegangen; in dieser Saison haben aus dem A-Jugend-Team unter anderem Lennart Trouvain, Jonas Koffler und Jan Wirth Einsatzzeiten bei Heiko Trinczek erhalten und treiben den Verjüngungsprozess voran. Vonseiten der TG hat Benedikt Ploner unter Gert Eifert Landesliga-Luft geschnuppert.

Der Kader der Spielgemeinschaft hatte sich schnell eingespielt. »Man hat auf dem Feld nicht gemerkt, dass es ein zusammengewürfelter Haufen war«, sagt Koffler. Die einzige Niederlage gab’s für die Wetterauer Anfang November bei der bis dato ebenso ungeschlagenen JSGmA Breckenheim/Langenhain (23:24). Zur Revanche kam es nicht, der Gegner trat in Petterweil nicht an. Weitere zwei Spiele gewann das Koffler-Team kampflos. »Zweifelsohne ein Wermutstropfen, zumal Schierstein nach dreimaligem Nichtantreten aus der Wertung genommen wurde.« Da die JSG noch nicht gegen das Team aus Wiesbaden gespielt hatte, blieben von 18 angesetzten Partien nur 13 übrig. »Dennoch haben wir uns die Meisterschaft bei acht Punkten Vorsprung verdient«, meint Koffler, der früher unter anderem beim TVP in der Regionalliga spielte. Michael Wiener

Auch interessant

Kommentare