Vladut Razvan Vlad verlor am Freitag mit der TG Friedberg beim Linden-Cup das Derby gegen den TV Petterweil. FOTO: FRIEDRICH
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Vladut Razvan Vlad verlor am Freitag mit der TG Friedberg beim Linden-Cup das Derby gegen den TV Petterweil. FOTO: FRIEDRICH

Handball

Petterweiler Ausrufezeichen

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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Den Oberliga-Handballern des TV Petterweil gelingt beim Linden-Cup im Derby gegen Landesligist TG Friedberg ein 37:24-Erfolg.

(pie). Am vierten Spieltag des 29. Linden-Cups griff am gestrigen Abend auch die HSG Kleenheim/Langgöns ins Geschehen ein. Gegen die HSG Lumdatal setzte sich der Oberligist mit 30:20 durch. Im Wetterau-Derby trafen Oberligist TV Petterweil und die TG Friedberg aufeinander, die in der Landesliga an den Start geht. Nach einem lange Zeit ausgeglichenem Spiel sicherte sich der TVP einen hohen 37:24-Erfolg und übernahm in der Gruppe 1 die Tabellenführung.

HSG Kleenheim/Langgöns (OL) - HSG Lumdatal (LL) 30:20 (14:10):Es trafen zwei unterschiedliche Deckungssysteme aufeinander. Die SGK agierte mit einer offensiven 3:2:1-Formation, während Lumdatal mit der bewährten 6:0-Abwehr versuchte, den gegnerischen Angriff in den Griff zu bekommen. Nach einem Doppelpack von Niklas Roth (12.) lag Kleenheim mit 6:3 vorn, musste beim 8:8 von Lumdatals Marcel Köhler (20.) jedoch den Ausgleich hinnehmen.

Im weiteren Verlauf erwies sich der Oberligist jedoch stabiler und bissiger in der Abwehr und im Angriff geduldiger und treffsicherer, sodass die SGK mit einer 14:10-Führung in die Pause ging. In der zweiten Hälfte setzte sich Kleenheim kontinuierlich ab. Lumdatal leistete sich im Spielaufbau zu viele technische Fehler und zeigte zu wenig Bewegung ohne Ball. Hier machte sich wohl auch der Kräfteverschleiß von zwei Spieltagen hintereinander bemerkbar. Die SGK bestrafte die Fehler des Gegners konsequent und konnte durch Yannick Woiwood kurz vor Schluss die erste Zehn-Tore-Führung zum 30:20-Endstand markieren.

Beste Schützen Kleenheim: Straßheim (7), Kollmann (5); Lumdatal: Köhler (8/3), Kühn (3).

TV Petterweil (OL) - TG Friedberg (LL) 37:24 (16:13):In einer ausgeglichenen Anfangsphase vertraute Petterweil auf seine 6:0-Abwehr, während die TG mit einer 3:2:1-Formation die Bahnen des TVP störte. So gelang es dem Landesligisten bis zum 9:7 in der 16. Minute von Max Beyster, immer mal wieder zwei Tore vorzulegen, ehe Petterweil den Spieß umdrehte. Ein Doppelpack des Ex-Bundesligaprofis Mario Fernandes sorgte für die 11:9-Führung des Favoriten, die sich dieser bis zum Pausen-16:13 nicht mehr nehmen ließ.

Alles in allem zeigte Friedberg ein gutes, diszipliniertes Spiel und ließ sich auch von einigen Fehlwürfen nicht aus dem Konzept bringen. Petterweil glänzte in der Defensive mit einigen Blockspielen gegen den gegnerischen Rückraum und auch Christoph Schneiker im Kasten des TVP hatte seinen Anteil an der Führung. Bis zum 18:18 von Max Beyster war Friedberg dem Aufsteiger in die Oberliga ebenbürtig.

Allerdings machte Friedberg in der zweiten Hälfte der sehr offensiv ausgerichtete Mittelblock des TVP zu schaffen. Der TG unterliefen immer wieder technische Fehler, die Petterweil zumeist in der ersten und zweiten Welle bestrafte. Mit einem Fünf-Tore-Lauf erhöhte Petterweil durch Felix Koffler in der 55. Minute auf 33:23, die erste Zehn-Tore-Führung. Friedberg gingen aufgrund der dünnen Personaldecke in der Schlussviertelstunde die Kräfte aus. Petterweil ließ bis Spielende nie locker und setzte bis zum 37:24 nach.

Beste Schützen Petterweil: J. Koffler (8), Koch (4), Reinwald (4), Fernandes (4); Friedberg: Beyster (10/4), Engel (4), Sattler (4).

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