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George Alexandru Cadar (Friedberg) setzt sich gegen die Petterweiler Abwehr mit Florian Lars Wassberg (vorne) durch.

Petterweil schlägt Friedberg

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(hep). Acht Tage stand in der Nieder-Mörler Frauenwaldhalle der Handball im Mittelpunkt des Interesses. Der Handballförderverein der HSG Mörlen hatte zu einem Vorbereitungsturnier geladen. Alle teilnehmenden Mannschaften kamen aus der Wetterau. Eingebettet in den Volksbank-Ober-Mörlen-Cup waren je zwei Einlagespiele der Männer und der A-Jugend sowie das Frauenturnier um den Fahrschule-Jost-Cup. Während der TV Petterweil den Sieg bei den Männern feiern konnte und die 300 Euro Prämie einstrich, setzte sich die HSG Goldstein/Schwanheim II bei den Frauen durch.

"Die Qualität der Spiele war besser als in den Jahren zuvor. Die Mannschaften haben das Turnier angenommen und waren mit vollem Einsatz bei der Sache", freute sich Turnierchef Christian Langer. Das Stelldichein der lokalen Vereine fand in freundschaftlichem Rahmen statt. Oftmals kam es zu interessanten Gesprächen, mit dem Schwerpunkt Handball. "Dieser gemeinsame Austausch über Sorgen und Nöte sehe ich als notwendig und hilfreich an", fand Langer. Grundsätzlich bewertete er die Turnierwoche positiv. Die Dauer über zwei Wochenenden hinweg habe sich bewährt und soll beibehalten werden. Dass es am Ende zum Traumendspiel der Landesligisten kam und der Gastgeber das Spiel um Rang drei bestritt, bescherte dem Veranstalter einen tollen Finaltag. In die Karten spielte den Mörler Handballern dabei, dass Landesligist HSG Hanau II zwei Spiele in der Mörler Gruppe absagte und nur ein Einlagespiel gegen Friedberg bestritt. "Das war zwar ärgerlich, aber damit muss man heute rechnen", zeigte sich Langer verständnisvoll. Wermutstropfen war die niedrige Zuschauerzahl. "Wir haben in den letzten Jahren alle denkbaren Turniervarianten ausprobiert und müssen es so akzeptieren, wie es ist", bekannte Langer. Nicht nur in Mörlen registriert man, dass sich die Bedeutung der Vereine und ihrer Veranstaltungen in der Gesellschaft verringert hat. "Umso wichtiger ist es, einen zuverlässigen Sponsor an unserer Seite zu wissen", meinte Langer und klärte darüber auf, dass Schiedsrichterkosten und Preisgelder durch Zuschauereinnahmen nicht zu decken sind.

Im Spiel um Platz drei gewann Gedern/Nidda gegen Mörlen mit 33:31. Es war ein verdienter Sieg des A-Ligisten. Im Finale behielt Petterweil mit 28:20 die Oberhand über Friedberg. Nach dem Wechsel baute der TVP die 10:9-Pausenführung innerhalb von acht Minuten auf 17:11. Jonas Koffler erzielte neun Tore. Bei Friedberg war Elvin Petrosanec mit fünf Toren bester Werfer.

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