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Der Petterweiler Stephan Pletz (l.) kann abspielen, ehe er von Max Beyster (77, TG Friedberg) geblockt wird.

Handball

Petterweil gewinnt Test in Friedberg

  • VonPeter Hett
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Ende Oktober starten auch die heimischen Handballer in die Runde. Am Wochenende testeten zwei Wetterauer Schwergewichte ihre Form. Der TV Petterweil gewann bei der TG Friedberg mit 31:26.

(hep). In der anstehenden Handball-Saison 2021/22 spielen drei Wetterauer Vereine überregional. Mit Landesligist TG Friedberg und Oberligist TV Petterweil standen sich am Samstagabend zwei davon in der Friedberger Sporthalle am Seebach in einem Freundschaftsspiel gegenüber. 31:26 (16:14) hieß es am Ende für den Gast.

Bei beiden Teams fehlten etliche Schlüsselspieler. So mussten die Gastgeber unter anderem auf Methner, Weigel und Vlad verzichten, während die Gäste aus dem Karbener Stadtteil vor allem Jonas Koffler, Wassberg und Bouali vermissten. Trotz dieser Ausfälle entwickelte sich ein flottes, sehenswertes Spiel, das mitunter auch emotional geführt wurde. Beide Trainer nutzten das Spiel, um einiges zu testen. Den besseren Start münzte die TG-Truppe in eine frühe 7:4-Führung durch Seibert (11.) um. Obwohl Petterweil beim 8:8 (J. Pfeiffer/15.) erstmals ausglich, blieben die Kreisstädter bis zum 13:12 (Sattler/23.) in der Pole-Position. Mit einem 4:0-Lauf durch Fernandes, Trouvain, Jankovic und Felix Koffler drehte die Peschke-Sieben das Spiel und sicherte sich eine 16:14-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel ließen die Gäste nichts mehr anbrennen, führten durchgängig mit drei bis sechs Toren Vorsprung und sicherten sich den Derby-Sieg. »Im Gegensatz zur letztjährigen Testspielniederlage bin ich heute sehr zufrieden«, freute sich TVP-Trainer Martin Peschke. »Mit der Abwehrarbeit meiner Mannschaft war ich an sich zufrieden, hätte mir aber auf den Halbpositionen mehr Engagement gewünscht«, analysierte er. »Im Angriff haben wir gerade gegen die 3:2:1-Deckung der TG gute Lösungen gefunden.« Dagegen beklagte Friedbergs Trainer Michael Razen, dass seine Mannschaft »zu viele Wellen im Spiel gehabt habe«, um Petterweil dauerhaft gefährlich sein zu können.

Beste Werfer, Friedberg: Beyster (6/4), Cadar (4), Jonscher, Ploner (je 3). - Petterweil: Johannes Pfeiffer (6/4), Benedikt Pfeiffer, Pletz (je 4).

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