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Nach erfolgreicher Olympia-Qualifikation kommt Nationallinksaußen Marcel Schiller mit Frisch Auf Göppingen zum Bundesliga-Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar.

Personalnot vor Göppingen-Partie

  • VonRedaktion
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(pie). Nach der neuerlichen Nationalmannschaftspause geht es für die Handballer der HSG Wetzlar Schlag auf Schlag weiter. Drei Spiele hat die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider innerhalb von acht Tagen zu absolvieren. Heute Abend ist zu ungewöhnlicher Zeit - Anpfiff ist erst um 20:15 Uhr - Frisch Auf Göppingen zu Gast. Danach warten am Samstag auswärts der THW Kiel und nächsten Donnerstag auswärts HSC 2000 Coburg auf die Grün-Weißen.

Beide Trainer mussten einige Nationalspieler abstellen, die zwar müde, aber größtenteils wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkamen. Doch während man in Göppingen auf lediglich drei Spieler verzichten musste, ereilten Trainer Wandschneider fast täglich neue Botschaften. So waren eigentlich nur Lenny Rubin, Anton Lindskog und Kristian Björnsen bei ihren Nationalteams eingeplant. Dazu kam allerdings Filip Mirkulovski, der sich zu einem Comeback in der Auswahl von Nord-Mazedonien entschlossen hatte. »Dann wache ich eines morgens auf und Magnus Fredriksen war für Norwegen nachnominiert«, erklärt Wandschneider, dem in den Trainingseinheiten nur noch kleingruppentaktische Übungen blieben. »Da kann man mannschaftstaktisch nichts aufarbeiten.« Geschweige denn das Spiel bei den Eulen Ludwigshafen, in dem man das erste Mal ohne Stefan Cavor auskommen musste. Mit Emil Mellegard wurde dann auch noch der sechste Wetzlarer von Schweden angefordert. »Mir kam es so vor, als hätten wir die WM-Pause halbwegs gut überstanden, aus der wir mit dem Sieg gegen Hannover und den beiden geretteten Unentschieden sensationell gut rausgekommen sind. Was Moral, Wille, Einsatzbereitschaft und Kampfgeist dieser Jungs angeht, ist das überragend«, lobt Wandschneider, der sich auf die Partien gegen Göppingen und Kiel kaum mit seinen Spielern vorbereiten kann.

Während die Gäste mit voller Kapelle nach Wetzlar kommen, ereilte die Grün-Weißen der personelle »Supergau«. Neben Cavor, der bereits gegen Ludwigshafen fehlte und auch in dieser Woche nicht zum Einsatz kommt, fällt auch Anton Lindskog aus. Der Schwede plagt sich schon seit Wochen mit Problemen an der Schulter herum und hatte sich bisher dennoch immer zur Verfügung gestellt. »Jetzt geht offensichtlich nichts mehr«, erläutert Wandschneider. »Ich rechne damit, dass er weder gegen Göppingen noch in Kiel spielen kann.«

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