Personalnot in Gießen wird größer

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(ms). Durchaus selbstbewusst kann der FC Gießen in der Fußball-Regionalliga Südwest die nächste Aufgabe angehen. Bereits am heutigen Dienstag wartet das Gastspiel beim Topteam SC Freiburg II.

Die sechswöchige Zwangspause in der Fußball-Regionalliga Südwest hat der FC Gießen gut gemeistert, das dokumentiert der 2:0-Erfolg am vergangenen Samstag im "Kellerduell" beim TSV Schott Mainz. Der Kontakt zu den Vertretern im unteren Tabellenmittelfeld ist hergestellt, doch am heutigen Dienstag (14 Uhr) geht es für die Mittelhessen weiter. Erneut wartet ein Auswärtsspiel, allerdings geht die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen als Außenseiter in dieses Spiel - beim Tabellenzweiten SC Freiburg II. "Das ist ein absoluter Top-Gegner, und die Mischung stimmt", sagt Cimen über die Breisgauer. Dennoch sieht er seine Truppe nicht chancenlos. "Das wird eine harte Nuss, aber wir wollen für eine Überraschung sorgen."

In Mainz überzeugten die Gießener mit einer sehr disziplinierten Vorstellung, das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber fand erst gar nicht statt. Zudem wusste man auch in der Offensive durchaus zu gefallen. In Freiburg wird eine solche Leistung vonnöten sein, will man Zählbares mit auf die Heimreise nehmen. Erschwert wird dieses Unterfangen aber durch die Personallage. Denn neben Jann Bangert, Jure Colak, Sascha Heil und Milad Salem fällt Defensivspieler Eduaro Landus Mateus aus. Der hat sich am Samstag in Mainz das Kreuzband gerissen, wie Cimen wissen ließ. Der 25-Jährige fällt somit monatelang aus. Fraglich ist außerdem der Einsatz von Angreifer Aykut Öztürk (Bluterguss in der Wade). Aktuell kann Cimen damit auf gerade noch 16 Akteure zurückgreifen.

Das schränkt dementsprechend die Alternativen ein, sodass in Sachen weitere verletzte Spieler wenig bis gar nichts passieren darf, denn nach dem Spiel in Freiburg warten noch die Partien gegen Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 14 Uhr) zu Hause und die Auswärtspartie beim FSV Mainz 05 II am 23. Dezember (Mittwoch, 15 Uhr) in diesem Jahr.

Die Breisgauer waren letztmals am 28. Oktober im Einsatz, die Partie am Samstag beim FC Homburg musste abgesetzt werden, da sich die Saarländer in Quarantäne befanden. "Das ist eine Mannschaft, deren Spiele meist eng sind und oft auch entsprechend knapp ausgehen", sagt SC-Trainer Christian Preußer auf der Klub-Homepage in einem Zitat über den FC Gießen.

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