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Mannschaftsführer Tim Janick Farnung (r.) und sein SV Bruchenbrücken feiern ausgerechnet im Jahr des Vereinsjubiläums den ersten Stadtpokal-Titel seit 18 Spielzeiten. Für Erik Taitschinov und den SV Germania Ockstadt endet das Turnier ohne Match - Gegner Blau-Gelb Friedberg tritt mangels Personal nicht zum Spiel um Platz drei an.

Stadtpokal Friedberg

Perfektes Timing: SV Bruchenbrücken feiert mit Friedberger Stadtpokal-Sieg historischen Erfolg

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Der SV Bruchenbrücken hat zum ersten Mal seit 2001 den Friedberger Stadtpokal gewonnen. Das Datum war etwas ganz Besonderes - für den Verein und SVB-Trainer Stefan Schneider.

Jubel in der Bärenschweiz: Der SV Bruchenbrücken ist nach 18 Jahren wieder Friedberger Stadtpokal-Sieger. Ausgerechnet am Tag der Feier anlässlich des 100-jährigen Bestehens sicherte sich der Friedberger Kreisoberligist vor 120 Zuschauern den Pokal. Im Finale feierte die Elf von Coach Stefan Schneider einen 1:0-Erfolg gegen den Hessenligisten Türk Gücü Friedberg. Beim letzten Stadtpokal-Sieg hatte der Bärenschweizer im Jahr 2001 auf dem Friedberger Burgfeld Schneider als Spieler auf dem Platz gestanden. Die Siegerehrung nahm Friedbergs Stadtrat Siegfried Köppl gemeinsam mit André Schmidt, dem Vorsitzenden des SV Bruchenbrücken, vor. Im Spiel um Platz fünf setzte sich der VfB Friedberg im Elfmeterschießen gegen den FSV Dorheim durch. Der SV Blau-Gelb Friedberg hatte das Spiel um Platz drei gegen den SV Germania Ockstadt wegen Personalmangels bereits im Vorfeld abgesagt.

Finale: Türk Gücü Friedberg - SV Bruchenbrücken 0:1 (0:1):Der Hessenligist bestimmte erwartungsgemäß das Spielgeschehen, biss sich über die gesamte Spieldauer jedoch wiederholt an SVB-Keeper Andreas Mehnert die Zähne aus. "Wir haben bereits im Vorfeld gesagt, dass es einer überragenden Torhüterleistung bedarf, um gegen den Favoriten aus Friedberg mitzuhalten. Diese hat unser Keeper im Endspiel zweifelsohne gezeigt", sprach Bruchenbrückens Pressesprecher Reiner Schmidt dem Schlussmann der Bärenschweizer nach dem Schlusspfiff ein Sonderlob aus. Nach einer Viertelstunde war Fabian Lösche nach feiner Vorarbeit von Viktor Folz noch an TGF-Keeper Robert Cue gescheitert, ehe der SVB-Stürmer kurz vor der Pause mit seinem vierten Turniertreffer den Stadtpokal-Sieg für seine Farben perfekt machte. Mit der besten Torchance der Kreisstädter war Enes Acar in der 18. Minute an Mehnert gescheitert. Vier Minuten vor dem Ende sah Bruchenbrückens Julian Repp wegen Meckerns außerdem noch die Gelb-Rote Karte.

Spiel um Platz fünf: FSV Dorheim - VfB Friedberg 6:7 (1:1):Nach einer Viertelstunde hatte Marvin Jochem den B-Ligisten aus Dorheim mit einem für VfB-Keeper Radoslav Rusev unhaltbaren 18-Meter-Schuss in Führung gebracht. Für den 1:1-Ausgleichstreffer zeichnete Ayub Amini nur vier Minuten später nach Vorarbeit von Lyes Maouche verantwortlich. Im Elfmeterschießen verwandelte Friedbergs Dogan Gök den entscheidenden Strafstoß zum 7:6 für den VfB.

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