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Roxana Sidi aus Rumänien schießt für das Team Wetterau in der 2. Bundesliga. Zum Saisonstart führte sie die Mannschaft zu zwei Erfolgen.

2. Luftgewehr-Bundesliga

Perfekter Start: Roxana Sidi erzielt Maximal-Ringzahl

  • VonDieter Pfeiffer
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Einen tollen Saisonstart legte das Sportschützenteam Wetterau in der 2. Luftgewehr-Bundesliga West beim Turnier in Breitscheid-Erdbach hin. Mit zwei Siegen trumpfte der Aufsteiger gleich richtig auf.

Gegen Emsdetten behielten die Wetterauer mit 3:2 Punkten und 1954:1922 Ringen die Oberhand. Dabei schockte die an Position eins gesetzte rumänische Nationalmannschaftsschützin Roxana Sidi mit dem Maximum von 400 Ringen die gesamte Konkurrenz und ließ in ihrem Duell der Emsdettenerin Christina Göhr (388) nicht den Hauch einer Chance. Auf Position zwei des Teams Wetterau verlor Paralympicsiegerin Natascha Hiltrop ihr Treffen gegen Andrea Saße-Middelhoff denkbar knapp mit 391:392 Ringen. Erst am Abend vor dem Wettkampf war der an drei gesetzte Max Ohlenburger aus Lima/Peru gekommen, wo er mit der deutschen Nationalmannschaft an der Junioren-WM teilgenommen hatte. Er gewann sein Duell gegen die Emsdettenerin Iwana Tünter mit 394:379 Ringen. Auf Setzplatz vier gab Kathrin Winter (376:388) verletzungsbedingt ihr Treffen gegen Sabine Alexandrova ab. Beim Remis aus den ersten vier Duellen kam es jetzt auf Luc Dingerdißen an, der auf Position fünf gegen Nike Fischer antreten musste. Er erledigte diese Aufgabe souverän mit einem Sieg mit 393:375 Ringen. Damit war der erste Teamerfolg unter Dach und Fach.

Der zweite Sieg folgte nach der Mittagspause gegen Buer-Bülse. Das Match war offen bis zum letzten Schuss. Sidi konnte ihr grandioses Ergebnis aus dem ersten Wettkampf nicht wiederholen, ging aber mit sehr guten 396 Ringen vom Stand, als ihr Gegner Gernot Rumpler noch elf Schüsse abzugeben hatte. Der österreichische Nationalmannschaftsschütze erkannte das Ergebnis von Sidi und geriet wohl so sehr unter Druck, dass er gleich zwei Neuner schoss. Mit 99, 99 und 98 aus den ersten drei Serien lag er vor dem letzten Schuss mit Sidi gleichauf. Rumpler setzte mehrfach sein Luftgewehr ab, er leistete sich noch eine Neun und hatte dadurch mit 395 Ringen hauchdünn verloren. Hiltrop erzielte erneut 391 Ringe und besiegte ihre Gegnerin Sina Röder (389). Ein hochklassiges Duell lieferten sich Ohlenburger und Dominik Stadler. Mit 395:393 setzte sich Ohlenburger knapp durch. Ganz spannend machte es Dingerdißen gegen Patricia Seipel mit 389:389. Damit mussten beide ins Stechen, wo Dingerdißen mit dem bestmöglichen Treffer von 10,9:9,3 siegte. Gegen Buer-Bülse stand auf Position fünf beim Team Wetterau Eve Busch, der für Kathrin Winter in die Mannschaft gekommen war. Bislang war er nur in der Oberliga eingesetzt worden. Doch er behielt die Nerven und schoss 384 Ringe. Das reichte aber gegen Sabrina Meinhardt (387). Am Ende hatten die Wetterauer mit 1955:1952 Ringen (4:1 Punkte) die Nase vorn.

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