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Der Dortelweiler Trainer Frank Ziegler kann mit der ersten Hälfte der Saison zufrieden sein. Archivfoto: Nici Merz

Perfekter Jahresabschluss

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(ub). Geht’s um die Frage, welche Mannschaft nach der Winterpause in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West hinter dem souverän führenden Spitzenreiter Spvgg. 05 Oberrad in Sachen Vizemeisterschaft die besten Chancen hat, bleibt der SC Dortelweil weiterhin die Nummer eins. Zum Jahresabschluss gastierten die Fußballer aus dem Bad Vilbeler Stadtteil am späten Freitagabend beim Rangsechsten DJK Bad Homburg, siegten dort mit 3:1 (2:1) und knackten so ganz nebenbei die 40-Punkte-Marke.

Im Vergleich zum 3:2-Erfolg am vergangenen Sonntag in Usingen hatte sich SCD-Coach Frank Zielger zu zwei Personaländerungen entschlossen: Jonas Müller begann für Dumitru Chiriloae in der Abwehr, während auf der offensiven Außenbahn Hendrik Schleibinger anstelle von Oliver Steffen zum Einsatz kam. Und die Gäste starteten furios: Zwei platzierte Distanzschüsse von Dominik Steffen, die in der neunten und 22. Minute hinter DJK-Keeper Rachid Döring einschlugen, bescherten ihnen schnell ein komfortables Polster, das sich allerdings bis zur Pause durch Patrick Eiwangers Eigentor (40.) halbiert hatte.

Größeren Flurschaden zog Eiwangers Missgeschick allerdings nicht nach sich. Die Ziegler-Elf behielt nämlich auch in den zweiten 45 Minuten den Überblick und holte in der 78. Minute durch ihren dritten Treffer zum entscheidenden Schlag aus: Nach einer Ecke bediente Dortelweils Top-Torjäger Andrei Dogot den besser postierten Leon Günther per Kopfball-Auflage optimal, und gegen dessen Schuss war für Döring schlicht und einfach kein Kraut gewachsen - die Entscheidung.

SC Dortelweil: Rühl - Müller, Mistetzky, Eiwanger, Geh - Schlatter, Stahl - Günther (85. Karagöz), Dominik Steffen, Schleibinger (70. Oliver Steffen) - Dogot (90. Vancura).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Golditz (Salmünster). - Zuschauer: 100. - Tore: 0:1 (9.) Dominik Steffen, 0:2 (22.) Dominik Steffen, 1:2 (40./ET) Eiwanger, 1:3 (78.) Günther.

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