Wird im Sommer 2021 neuer Trainer der HSG Wetzlar: Benjamin Matschke. FOTO: PM
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Wird im Sommer 2021 neuer Trainer der HSG Wetzlar: Benjamin Matschke. FOTO: PM

Perfekt: Matschke kommt

  • Michael Schüssler
    vonMichael Schüssler
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(ms/pm). Handball-Bundesligist HSG Wetzlar vollzieht im kommenden Sommer den bereits angekündigten Wechsel auf der Trainerbank. Nachfolger von Kai Wandschneider, dessen Vertrag nach dieser Saison nicht verlängert wurde, wird Benjamin Matschke. Der 38-Jährige wechselt vom Ligakonkurrenten Eulen Ludwigshafen an die Lahn. Bei der HSG hat Matschke einen Vertrag ab dem 1. Juli 2021 unterzeichnet. Dieser gilt zunächst für zwei Jahre.

Im Februar 2020 hatte die HSG Wetzlar mitgeteilt, den Vertrag mit Wandschneider nicht zu verlängern, dessen Kontrakt bis zum 30. Juni 2021 läuft. Damit endet nach neun Jahren eine Ära. Der 60-jährige Wandschneider - seines Zeichens dienstältester Bundesliga-Trainer, hätte gerne weitergemacht, der Klub hatte ihm aber mitgeteilt, dass er ohne ihn plant. "Ich bin natürlich enttäuscht", hatte Wandschneider auf die Entscheidung der HSG-Verantwortlichen damals geantwortet.

Nun aber blickt die HSG Wetzlar nach vorne: "Ben hat in Ludwigshafen in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und tolle Erfolge mit dem Club gefeiert", erklärte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp in der Pressemitteilung. "Er entspricht unserem Anforderungsprofil für die Position des Cheftrainers zu 100 Prozent. Ben ist ein junger, innovativer Trainer, der Fachkompetenz, Persönlichkeit sowie die notwendige Erstliga-Erfahrung mitbringt. Dazu ist er ein Motivator, der seine Spieler begeistert - dem sie vertrauen. Mit Ben Matschke konnten wir einen der sicherlich begehrtesten jungen, deutschen Trainer für die HSG Wetzlar gewinnen", ist Seipp bereits im Vorfeld voll des Lobes.

"Ich habe große Lust und verspüre eine riesige Motivation, diesen Traditionsverein zu coachen", freut sich Matschke auf die Aufgabe bei der HSG Wetzlar. "Mir ist bewusst, dass Kai in seiner Amtszeit sehr prägend war und immer noch ist. Vor allem seine Menschlichkeit und Persönlichkeit zeichnen ihn aus."

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