Patriots mit Mini-Kader auf Rang sechs

(mn) Zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen - Rang sechs.

"Schade, da war mehr drin. Aber wir haben jedem Gegner, egal, ob dem schweizer Serienmeister, dem dänischen Titelträger oder dem Bundesliga-Tabellenführer, alles abverlangt", sagt Jan Struatschek, Teamchef der Rhein-Main Patriots, die beim größten europäischen Skaterhockey-Turnier, dem "Rams-Cup" in Düsseldorf, angesichts zahlreicher Blessuren sowie einer Matchstrafe gegen Jannik Striepeke am Ende mit einem Mini-Kader von lediglich sechs Feldspielern bestehen mussten.

Die Niddataler eröffneten das Turnier mit einem 4:2-Erfolg gegen die Bienne Seelander aus der Schweiz und mussten sich anschließend - trotz guter Darbietung - den Bissendorf Panther (Spitzenreiter der Bundesliga Nord) mit 1:3 geschlagen geben. Nach einem enttäuschenden 1:6 gegen die Kopenhagen Wikings beendete das Viertelfinale gegen die Düsseldorf Rams den ersten Turniertag. Hier fühlten sich die Hessen durch die Unparteiischen um den möglichen Sieg und den Halbfinal-Einzug betrogen. Beim Stand von 3:3 wurden in der Schlussminute gleich zwei Hinausstellungen gegen die Patriots ausgesprochen. In der buchstäblich letzten Sekunde der Partie erzielten die Gastgeber aus der Rheinmetropole den Siegtreffer.

Für den zweiten Turniertag bedeutete dies die Spiele um die Positionen fünf bis acht, wobei die Wetterauer Leistungsträger wie Striepeke (gesperrt), Christian Unger, Patric Pfannmüller, Marius Pöpel und Jan-Niklas Pietsch zu ersetzen hatten. Erster Gegner war erneut Bienne. Die Schweizer wurden mit 3:0 bezwungen. Gegen die robusten Kolding Knights aus Dänemark kassierte das Sturatschek-Team eine knappe 2:3-Niederlage. Abschließend bedeutete ein 2:2 gegen den Vorjahres-Finalisten Vesterbro Starz (Dänemark) Rang sechs.

"Das Turnier hat uns in jedem Falle nach einen Schritt nach vorne gebracht. Wir konnten internationale Erfahrungen sammeln, gerade auf dem kleinen nur 40x20 Meter großen Feld", sagt Stürmer Patric Pfannmüller.

Rhein-Main Patriots: Dombrowsky; Patejdl, Unger, Pfannmüller, Kluin, Pöpel, Blum, Wex, Becker, Striepeke, Pietsch, Bannenberg.

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