Fußball

HFV passt Regeln für Spielerwechsel in Corona-Krise an

  • schließen

(fra). Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat mit einer Änderungen in Paragrafen der Spiel- und Jugendordnung auf die durch die Corona-Krise ausgelöste Spielpause reagiert.

Konkret geht es um eine Anpassung der Wartefristen bei Vereinswechseln. Bisher erhielten Spieler für neue Vereine die sofortige Freigabe, sofern das letzte Pflichtspiel für den alten Verein länger als sechs Monate zurücklag. Durch eine zunächst bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 befristete Neufassung wird der Zeitraum, in dem wegen der Coronavirus-Krise der Spielbetrieb ausgesetzt ist, nicht mit eingerechnet.

Der Vizepräsident des Hessischen Fußball-Verbandes, Torsten Becker (Hanau), informierte die hessischen Vereine, dass diese Regelung ab Mittwoch dieser Woche Bestand hat. Becker sprach von einer interessengerechten Lösung für Spieler und Vereine beim Vereinswechsel von Amateuren. "Da viele Vereine seit Beginn der Winterpause keine Pflichtspiele mehr austragen konnten, würden die grundsätzlich anfallenden Wartefristen bei einem Wechsel ohne Zustimmung des abgebenden Vereins oder Zahlung des festgelegten Entschädigungsbetrags des aufnehmenden Vereins bei den überwiegenden Wechselverfahren ins Leere laufen. Dies würde zu erheblichen finanziellen Einbußen des abgebenden Vereins beim Vereinswechsel führen", heißt es in Beckers Begründung.

Sollte es nach einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu einer erneuten flächendeckenden Aussetzung aufgrund der Covid-19-Pandemie in der Saison 2019/2020 oder 2020/2021 kommen, fielen diese Zeiträume ebenfalls unter die neue Regelung und können bei der Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums ebenfalls nicht berücksichtigt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare