Albrecht Papp
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Albrecht Papp

Papp dämpft Erwartungen

  • vonMichael Stahnke
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(msw). Albrecht Papp, der Spielführer der zweiten Mannschaft des TTC Assenheim in der Tischtennis-Bezirksliga Mitte der Herren/Gruppe 4, zeigte sich nicht ganz zufrieden mit dem jüngsten 6:6-Unentschieden seiner Truppe beim TTC Dorheim, möchte mit seinem Team aber auch nicht unbedingt aufsteigen. Dennoch hat man sich vor der Runde durchaus verstärkt.

Herr Papp, der TTC Assenheim bekam vor der Saison gleich drei Spieler vom TTC Dorheim dazu, wovon auch die zweite Garnitur profitierte. Wollen Sie nun aufsteigen oder nicht?

Nein, wir haben mit dem Aufstieg nichts zu tun. Dies ist auch deshalb der Fall, da Adam Malaika nur bei drei oder vier Spielen pro Halbserie dabei sein wird, da er auch Zeit für seine neue Freundin braucht.

Wie ist das Spielen unter Pandemiebedingungen?

Das hat für mich persönlich keinen allzu großen Einfluss, da in der Halle auch niemand eine Maske trägt. Natürlich kann man sich nicht mehr um den Hals fallen, und man kann sich nicht abklatschen, doch die Konzentration auf das Match ist ganz normal.

Trotz dreier Neuzugänge wurde die sechste Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet…

Ja, Corona macht insgesamt doch viel kaputt. Wir müssen uns vor dem Training in einen Hallenbelegungsplan eintragen. Zu Beginn der Hallenöffnungen mussten wir sogar den Trainingspartner mit benennen. Viele sagen sich, dass sie diese Verpflichtungen einfach nicht mehr mitmachen wollen.

Sie selbst spielen zurzeit sehr stark…

Es fällt derzeit vieles leichter, wenn die Verpflichtungen von Frau und Kindern nicht mehr so da sind. So kann ich mich voll auf Tischtennis, das Motorradfahren und die "Alters-Uni" konzentrieren. Allerdings mache ich aktuell kein Home-schooling und warte so lange, bis die Universität wieder regulär geöffnet hat. FOTO: NIC

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