Packung nach "desaströser Halbzeit"

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"Es war eine desaströse zweite Halbzeit von uns", sagte Martin Schmitt, Trainer der Landesliga-Frauen des TSV Griedel nach dem Spiel. In der Vorrunde hatten die TSV-Damen noch mit 28:20 in Oberkleen gewonnen, im Rückspiel setzte sich die HSG Kleenheim-Langgöns II in der Butzbacher Sporthalle beim angeschlagenen TSV Griedel (einige grippekranke Spielerinnen) unerwartet deutlich mit 26:15 (10:9) durch. Die Gastgeberinnen legten gut los und führten durch Jacqueline Schmitt mit 3:1 (5.) und nach zwölf Minuten mit 5:2 durch Lena Wawrzinek. Beim 8:8 (25.) konnte Lauren Bretz erstmals für den Gast ausgleichen.

"Es war eine desaströse zweite Halbzeit von uns", sagte Martin Schmitt, Trainer der Landesliga-Frauen des TSV Griedel nach dem Spiel. In der Vorrunde hatten die TSV-Damen noch mit 28:20 in Oberkleen gewonnen, im Rückspiel setzte sich die HSG Kleenheim-Langgöns II in der Butzbacher Sporthalle beim angeschlagenen TSV Griedel (einige grippekranke Spielerinnen) unerwartet deutlich mit 26:15 (10:9) durch. Die Gastgeberinnen legten gut los und führten durch Jacqueline Schmitt mit 3:1 (5.) und nach zwölf Minuten mit 5:2 durch Lena Wawrzinek. Beim 8:8 (25.) konnte Lauren Bretz erstmals für den Gast ausgleichen.

Kuriosum vor der Halbzeit: Griedel nahm seine Torhüterin (bei einer Zeitstrafe) zugunsten einer Feldspielerin heraus und die siebenfache Kleenheimer Torschützin Tabea Neul traf 47 Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 9:9 ins leere Griedeler Tor und vier Sekunden vor Halbzeit noch einmal ins verwaiste Griedeler Tor zur Kleenheimer 10:9-Pausenführung. Gästetrainer Tim Straßheim wertete dies als ein Signal für seine Mannschaft, die nach knapp fünf Minuten durch Emelie Bachenheimer, eine von drei starken A-Jugend-Spielerinnen, mit 14:9 (35.) in Führung ging.

An Torhüterin verzweifelt

Die Gastgeberinnen "probierten alles", wie Martin Schmitt sagte, "aber besonders in der zweiten Halbzeit ging gar nichts mehr". Madelene Dietz verkürzte auf 12:17 (45.), ehe Julia Grygar und die A-Jugendliche Nina Eggers auf 19:12 (48.) schon vorentscheidend erhöhten. Isabell Schepp stellte auf 21:14 (51.) für den Gast. Wawrzinek gelang mit dem 15:24 (57.) der letzte Griedeler Treffer, ehe die beiden A-Jugendlichen Nina Eggers und Linkshänderin Celina Rüspeler mit ihren Treffern zum 26:15-Endstand den Schlusspunkt setzten. "Unser Spiel war auch in der ersten Halbzeit schon fehlerbehaftet", erläuterte Schmitt, dessen Team nach der Pause auch immer wieder an Kleenheims Torhüterin Caro Altenheimer scheiterte. "Dann gehen die Köpfe runter und die Kraft lässt nach, auch weil wir grippebedingt nur neun Feldspielerinnen hatten", sagte Schmitt.

Jubel dagegen im Gästelager. "Grundstein für unseren Sieg war eine sehr bewegliche 6:0-Deckung mit zwei guten Außen, die gut verteidigt haben und über 60 Minuten gut gespielt haben", sagte Gäste-Coach Tim Straßheim. Nach der Pause "hat dann bei uns viel geklappt, wir haben mehr Gegenstoß-Tore gemacht, beide Torhüter haben gut gehalten".

TSV Griedel: Scheffer, Pauline Wicke; Wawrzinek (3), Heisiph, Gros, Jacqueline Schmitt (4/2), Brück, Katarina Dietz (1), Theresa Wicke (2), Frank (2), Madelene Dietz (3).

HSG Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer (bis 53. Min.), Stahl (ab 53. Min.); Marwald (1), Bachenheimer (2), Eggers (3), Neul (7/3), Hänsel (2), Eisenhardt (1), Kuschel, Grygar (3), Kreß, Rüspeler (2), Bretz (3), Schepp (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Sabine Debus / Hermann Schön (HSG Herborn/Seelbach). / Zuschauer: 40. / Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Wawrzinek, Gros, Brück – Bachenheimer, Neul, Rüspeler, Schepp). / Siebenmeter: 5/2 – 3/3.

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