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Vorstandsmitglied und Torwart beim SV Ossenheim: Thorsten Hofmann. (Foto Nici Merz)

Fußball-Kreisliga C

SV Ossenheim stellt Betrieb ein - zwei neue Spielgemeinschaften, zwei Rückkehrer und ein neuer Klub in der C-Liga

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Viel Bewegung in der Fußball Kreisliga C Friedberg: Während zwei Vereine zurückkommen, geht ein anderer. Zudem gibt es weitere Neuigkeiten - wie etwa zwei neue Spielgemeinschaften.

Willkommen zurück, FC Gambach und Inter Reichelsheim! Auf Wiedersehen, SV Ossenheim! Neu dabei in der Saison 2019/20 sind die Spielgemeinschaften SG Melbach/Dorheim II und SG Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt II (spielt in der B-Liga) sowie - wie bereits vor einigen Wochen gemeldet - die SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg. In die Fußball-Kreisliga C Friedberg kommt zur neuen Saison erkennbar Bewegung. Aktuell liegen dem Kreisfußballausschuss 30 Meldungen für die beiden C-Liga-Staffeln vor. Meldeschluss ist am kommenden Sonntag. Wohl schon in der nächsten Woche sollen dann die Staffeleinteilungen veröffentlicht werden.

Bedauerlich ist das (vorläufige?) Ende des Fußball-Spielbetriebs beim SV Ossenheim, der in der Saison 2012/13 noch an das Tor der Kreisliga A geklopft hatte. Mit 27 Punkten und 47:101 Toren haben die Friedberger Stadtteil-Kicker die aktuelle Runde in der Kreisliga C Friedberg, Gruppe 2, auf Platz zwölf bei am Ende nur noch 13 Mannschaften abgeschlossen. "Keiner ist mehr bereit, etwas zu tun", sagt Thorsten Hofmann, Vorstandsmitglied beim SVO, zu den Hintergründen der Entscheidung. Und irgendwie habe sich das in den letzten Jahren ja auch abgezeichnet, meint er.

Sportgelände in Ossenheim wird durch SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg genutzt

In einer Außerordentlichen Jahreshauptversammlung war die Entwicklung in der vergangenen Woche noch einmal thematisiert worden - ohne, dass die erhoffte Lösung gefunden werden konnte. Auch die geplante Einführung des sogenannten "Norweger-Modells" zum Spielen mit verminderter Spielerzahl zur kommenden Saison war kein Rettungsanker. Der Kader sei dabei noch das kleinere Problem - nur eine Partie hatte der Verein in dieser Saison aus personellen Gründen absagen müssen. "Es geht mehr um das Drumherum, um die Organisation rund um den Trainingsbetrieb und die Spieltage. Da hat schon seit längerer Zeit etwas geschwelt. Es findet sich niemand, der helfen und unterstützen will", sagt Hofmann, der für sich selbst bereits den Schlussstrich bezüglich der Vorstandstätigkeit gezogen hat und für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung steht.

Das Sportgelände in Ossenheim wird künftig immerhin durch den SKG Albanischer Verein Wetterau Friedberg genutzt.

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