Basketball

Optimistisch nach Braunschweig

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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(gae). Der Auftritt der Gießen 46ers am Sonntagabend gegen Bamberg in der zweiten Halbzeit hat Mut für die kommenden Begegnungen in der Basketball--Bundesliga (BBL) gemacht. Nach dem 42:58 zur Halbzeit kam das Team von Trainer Ingo Freyer 40 Sekunden vor dem Ende noch auf 96:102 heran. Für den Sieg reichte es aber nicht mehr (99:106). Der soll am Dienstagabend (20.30 Uhr) bei den Löwen Braunschweig her, wenngleich das alles andere als leicht wird.

"Die Baustelle ist ganz klar die Verteidigung", analysiert 46ers-Sportdirektor Michael Koch. Er weiß aber auch, dass es für seine 46ers in erster Linie um den Klassenerhalt geht. Nach der langen Corona-Pause kamen die 46ers gegen die Bamberger erst in den zweiten 20 Minuten in ihren Rhythmus. Körperlicher und intensiver müssen die Gießener beim Defensiv-Rebound arbeiten. Dies war gegen die Bamberger ebenfalls ein Manko, dadurch fischten sich die Oberfranken zu viele Abpraller und erhielten somit zweite Wurfchancen. "Das müssen wir dringend verbessern", sagt Freyer.

Zufrieden dagegen war der Coach mit der Leistung in der zweiten Hälfte. "Am Ende fehlten uns fünf, sechs entscheidende Rebounds und zwei oder drei Dreier - und schon ist das Spiel ausgeglichen. Ansonsten sind wir auf einem guten Weg. Viele Schüsse, schnelle Abschlüsse, weniger Turnover und mehr Steals - da laufen viele Sachen schon sehr gut", meint der 49-Jährige.

"Wir haben in den nächsten Wochen einen Euroleague-Spielplan, aber keinen Euroleague-Kader. Wir haben einen Kader, der sich auf ein Spiel in der Woche vorbereiten kann - so haben wir geplant", erklärt Koch die Probleme mit dem eng getakteten Spielplan der nächsten Wochen. Der Hintergrund: Die 46ers müssen ihre coronabedingten Pflichtspielrückstände in kurzer Zeit aufarbeiten.

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