Trainer Stefan Geppert sieht seinen SC Dortelweil II gut gerüstet. ARCHIVFOTO: CHUC
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Trainer Stefan Geppert sieht seinen SC Dortelweil II gut gerüstet. ARCHIVFOTO: CHUC

Saisonvorschau

Optimismus bei Aufsteiger Kreisoberliga-Aufsteiger SC Dortelweil II

  • vonSascha Kungl
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Der SC Dortelweil II ist als Dritter der Kreisliga A Friedberg in die Kreisoberliga aufgestiegen. Dort soll es mit einem jungen Team zunächst um den Ligaerhalt gehen.

Mit dem coronabedingten Abbruch der Vorsaison sicherten sich die Fußballer des SC Dortelweil II als Tabellendritter der Kreisliga A Friedberg nach dem FC Rendel und der Spvgg. 08 Bad Nauheim das dritte Aufstiegsticket zum Oberhaus des Friedberger Fußballkreises. Im Sommer hat man den Kader weiter verjüngt. Neben den eingespielten Akteuren aus den Vorjahren verstärken talentierte Spieler aus der eigenen Jugend den Kader.

"Für viele wird es die erste Saison in ihrer Laufbahn auf diesem Niveau sein. Dennoch rechne ich uns gute Chancen aus, unser Saisonziel zu erreichen, den Klassenerhalt", blickt SCD-Coach Stefan Geppert den neuen Aufgaben mit viel Zuversicht entgegen. Der 36-Jährige geht in seine bereits dritte Saison als Übungsleiter bei den Bad Vilbeler Vorstädtern.

SC Dortelweil II hat Kader abermals verjüngt

Was hat sich getan? Wie schon in den Vorjahren wurde der Dortelweiler Kader im Sommer weiter verjüngt. "In erster Linie sind talentierte Spieler aus der eigenen A-Jugend zu uns gestoßen", erklärt SCD-Coach Stefan Geppert. Damit sieht sich der Aufsteiger in diesem Jahr breiter aufgestellt. "Allerdings fehlt unserer Mannschaft nach der Verjüngungskur natürlich noch die Erfahrung. Für viele Spieler wird es die erste Kreisoberliga-Saison ihrer Laufbahn sein." Neben den Eigengewächsen Jannis Knauff, Tim Schnurpfeil, Kevin Strüder und Eren Utar ergänzen Yannik Grundmann und Laurens Lahrs vom FC Hessen Massenheim sowie Lorenz Zieres vom SV Gronau die Liste der Dortelweiler Neuzugänge. "Lorenz hat sich sehr gut integriert und ist sehr engagiert bei der Sache. Laurens und Yannik sind kurzfristig zu uns gestoßen. Sie haben im Training einen guten Eindruck gemacht und passen sehr gut ins Team", sagt Geppert. Demgegenüber stehen die Abgänge von Alen Gabro zum Gruppenligisten FSG Burg-Gräfenrode und Ion Lupei zum Kreisoberliga-Konkurrenten SV Bruchenbrücken. "Die beiden Abgänge schmerzen sehr, sportlich wie menschlich. Beide Spieler wollten etwas Neues kennenlernen, das müssen wir als Verein akzeptieren."

Wie läuft die Vorbereitung? Mit der Saisonvorbereitung ist man im Lager der Bad Vilbeler Vorstädter zufrieden. "Wir hatten durchweg eine sehr gute Trainingsbeteiligung. Die Jungs ziehen alle hervorragend mit. Man erkennt aber schon jetzt, dass der eine oder andere Spieler den nächsten Schritt in seiner Entwicklung wird gehen müssen, um sich ins Team zu spielen und dort zu etablieren. Dafür geben wir unseren jungen Spielern aber genug Zeit, zumal wir über unsere dritte Mannschaft nahezu allen Akteuren die nötige Spielpraxis geben können", erklärt Geppert. Die Einhaltung der Hygienevorschriften stellt die Verantwortlichen des SCD derweil vor keinerlei Schwierigkeiten. "Die Spieler beachten die Auflagen und legen negative Corona-Tests nach Urlauben vor. Sorge bereitet mir allerdings, dass immer wieder Fälle bei Klubs im Rhein-Main-Gebiet zu Absagen von Testspielen führen. Wir hoffen, wie alle anderen auch, dass die Saison wie geplant starten kann", sagt Geppert.

SC Dortelweil II will zuallererst den Klassenerhalt sichern

Wie lautet die Zielsetzu ng? Als Aufsteiger geht es für die Dortelweiler Gruppenligareserve in erster Linie um den Klassenerhalt. "Wir wollen uns so früh wie möglich den Ligaverbleib sichern. Je nachdem, wie wir in die Runde kommen, kann für uns vielleicht auch mehr drin sein. Es ist wichtig, dass wir uns richtig einschätzen und den Spielern die nötige Zeit geben, sich in der neuen Liga zurechtzufinden."

Das sagt der Trainer: "Ich freue mich auf das Abenteuer Kreisoberliga und bin gespannt, wie wir uns in die neue Spielklasse einfinden werden. In Dortelweil fühle ich mich als Trainer nach wie vor sehr wohl und habe den Eindruck, dass auch das Team mit sehr viel Spaß und Ehrgeiz bei der Sache ist. Die Voraussetzungen als Aufsteiger in der höheren Spielklasse zu bestehen und auch am Saisonende Kreisoberliga-Status zu genießen, sind aus meiner Sicht sehr gut."

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