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Der Oppershofener Lukas Lottig konnte sich zuletzt mit seinem Team ein bisschen von der Abstiegszone absetzen. Am Sonntag geht’s nach Dortelweil.

Fußball-Kreisliga A

Oppershofen mit Rückenwind

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(kun). Mit den beiden Flutlichtduellen zwischen dem FC Kaichen und dem Tabellenführer aus Rendel sowie dem SKV Beienheim II und der KSG 1920 Groß-Karben fällt heute Abend ab 20 Uhr der Startschuss zum 13. Spieltag der Fußball-Kreisliga A Friedberg. Auf einen Patzer des Spitzenreiters hofft der Tabellenzweite aus Hoch-Weisel, der am Sonntag ab 15 Uhr mit der Spvgg. 08 Bad Nauheim die Mannschaft der Stunde im Hausbergstadion empfängt. Dabei treffen die beiden torgefährlichsten Mannschaften der Liga aufeinander - während die Hausherren im bisherigen Saisonverlauf bereits 38 Tore erzielten, können die Nullachter 37 Treffer auf der Habenseite verbuchen.

Am Tabellenende empfängt das abgeschlagene Schlusslicht aus Ockstadt zeitgleich den FC Nieder-Florstadt zum Kellerduell. "Beide Trainer werden ihren Mannschaften eingetrichtert haben, dass am Sonntag nur drei Punkte zählen", glaubt Florstadt-Coach Jörg Schmidt. "Obwohl wir in dieser Runde schon einige gute Spiele gemacht haben, stehen wir nach 90 Minuten häufig mit leeren Händen da. Wir müssen weiter beharrlich sein und dürfen die Geduld nicht verlieren, irgendwann wird sich das Blatt sicherlich zum Positiven wenden. Wir hoffen, dass wir gegen Ockstadt trotz der Ausfälle von Marcel Pfaff und Michael Bersch einen Anfang machen können", hofft der FC-Übungsleiter. Wenn die Kirschendörfler den Platz betreten, fallen viele Tore - nur landen diese meistens im Kasten des Tabellenletzten (47). Aber auch die Verteidigung der Gäste ist anfällig für Gegentreffer (28).

Ein wenig von der Abstiegszone absetzen konnte sich zuletzt die SG Oppershofen. Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge will der Aufsteiger am Sonntag ab 15 Uhr im Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des SC Dortelweil punkten. "Nach den beiden jüngsten Erfolgserlebnissen gegen Rockenberg und Wohnbach/Berstadt fahren wir mit breiter Brust und einem guten Gefühl zu unserer Auswärtspartie nach Dortelweil. Wir haben gegen den Favoriten nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Gegen den Aufstiegsaspiranten wollen wir in erster Linie defensiv gut stehen und versuchen, Nadelstiche nach vorne zu setzen", gibt SGO-Coach Christian Ehnert die Marschrichtung für das Gastspiel seiner Elf gegen den Kreisoberliga-Absteiger am Sonntag vor. Neben den verletzten Dominik Bellersheim, Florian Weil und Dennis Bellersheim müssen die Gäste dabei auch auf den privat verhinderten Konstantin Schreiner verzichten. "Somit gehen wir personell allmählich auf dem Zahnfleisch", erklärt Ehnert.

Ohlemutz wieder im Traiser Kader

In der Tabelle nur einen Zähler hinter dem Aufsteiger rangiert der im Vorfeld als Meisterschaftsfavorit gehandelte Traiser FC. Nachdem die Geißböcke den schwächsten Saisonstart der vergangenen Jahre hingelegt haben - nur in der Saison 2005/2006 nach dem Aufstieg in die A-Liga sowie in der Spielzeit 2013/2014 startete man schlechter -, fand man beim 5:1-Auswärtserfolg in Schwalheim am vergangenen Spieltag zu alter Stärke zurück. "Mit dieser Leistung hätten wir die vorangegangenen Partien nicht verloren", ist TFC-Pressesprecher Arnold Muck überzeugt, warnt aber gleichzeitig: "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer." Am Sonntag wartet ab 15 Uhr das Nachbarschaftsduell gegen den TuS Rockenberg auf die Fußballer aus dem Münzenberger Stadtteil. Allein schon wegen der derzeitigen Tabellensituation sieht Muck die Gäste aus Rockenberg in der Favoritenrolle. "In der letzten Saison haben wir beide Spiele gegen die Grün-Weißen gewonnen, davor aber beide Duelle verloren - man sieht also, wie stark formabhängig diese Duelle sind. Wenn wir nur annähernd die Form aus der Vorwoche auf den Rasen bringen, wird es der TuS aber schwer haben", ist Muck überzeugt. Verzichten müssen die Hausherren weiterhin auf Timm Gräf (Leistenprobleme). Dafür kehrt Joshua Ohlemutz in den Kader zurück.

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