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Oppershofen kämpft sich zum Sieg gegen Friedberg

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(mam) Mit 32:25 (14:12) setzte sich der WSV Oppershofen am gestrigen Abend im Derby der Handball-Bezirksoberliga gegen die TG Friedberg durch.

»Das war bislang unsere beste Saisonleistung. Wenn wir immer so gespielt hätten, hätten wir heute mehr als vier Punkte auf dem Konto«, meinte WSV-Betreuer Manfred Merz nach der Partie. Besonders in der Deckung wussten die Oppershofener erstmals in dieser Saison 100-prozentig zu überzeugen: »Das war eine sehr starke Vorstellung in der Abwehr mit viel Leidenschaft und einer ganz starken Torhüterleistung von Steffen Roth. Daraus kamen wir zu vielen Tempogegenstoßchancen, die Oliver Jung erfolgreich verwertet hat«, berichtete Merz. Neben Roth und Jung verdienten sich aber auch Fabian Exner und Tobias Kreuzer mit guten Leistungen ein Extralob.

Nach dem 5:5 (12.) legte der WSV zum 7:5 und 9:6 vor. Höchste Führung im ersten Durchgang war das 11:7 (22./Jung), ehe Friedberg kurz vor der Pause auf 12:13 verkürzte. Fabian Exner stellte dann den 14:12-Halbzeitstand für die Gastgeber her.

Nach dem Seitenwechsel glich Friedberg schnell zum 14:14 aus. Oppershofen hielt jedoch zum 19:16 (38./Tobias Kreuzer) dagegen, ehe die TG beim 19:19 (41./Mangels) erneut egalisierte und anschließend sogar zum 21:20 (44./Odermatt) in Führung ging. Doch der WSV bewies Moral und konterte zum 23:21 (49.). Friedberg blieb bis zum 23:25 (53./Kahabka) dran, ehe Exner und Raab den WSV mit dem 27:23 auf die Siegerstraße brachten. Näher als vier Tore kam die TG nun nicht mehr heran, am Ende siegte Oppershofen klar mit 32:25.

»Das war eine tolle Leistung gegen einen Gegner der uns alles abverlangt hat«, resümierte Manfred Merz. Anders als das Endergebnis vermuten lässt, war die Partie nämlich alles andere als ein Selbstläufer für den WSV. »Insgesamt stand das Spiel auf einem viel höheren Niveau als etwa in der vergangenen Woche gegen Kirchhain. Unsere Mannschaft hat sich die zwei Punkte heute redlich verdient. Nun wollen wir versuchen, in der nächsten Woche gegen Tabellenführer Griedel an diese Leistung anzuknüpfen. Wenn wir mit dieser Leidenschaft antreten, haben wir in jedem Spiel eine Chance«, bilanzierte ein zufriedener Manfred Merz.

WSV Oppershofen: Steffen Roth, Weil; Yannick Kreuzer, Raab (3), Tobias Kreuzer (4), Heller, Oli Roth (1), Exner (10/4), Winkler (1), Jung (9), Mosch (4), Schulz.

TG Friedberg: Langer, Hägele; Odermatt (4), Rosenschon (1), Kahabka (3), Mangels (9/8), Belz, Stübing (1), Lebeau (1), Dietzel (4), Kautz, Zinnel (2), Kammel, Glaub.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bley/Boele (TV Großen-Linden). – Zeitstrafen: 6:8 Minuten (Tobias Kreuzer, Mosch, Schulz – Odermatt, Kautz/2, Glaub). – Rote Karte: Mangels (52./Matchstrafe). – Siebenmeter: 5/4 – 8/8. – Zuschauer: 120.

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