Oliver Hottinger
+
Oliver Hottinger

Tischtennis

Oliver Hottinger: "Für alle eine Herausforderung"

  • vonMichael Stahnke
    schließen

Oliver Hottinger, der Abteilungsleiter der Tischtennis-Abteilung des TSV Butzbach, fand den 7:5-Sieg seiner ersten Mannschaft in der Bezirksoberliga der Herren/Gruppe 2 gegen den TV Okarben "sensationell". Der Klassenerhaltes scheint nun wieder möglich.

Wie ist die personelle Situation beim TSV Butzbach?

Kevin-Falco Krendl wollte einfach höher spielen, so dass er wechseln wollte. Ich bin ihm deshalb nicht böse, da er auch die Jugendarbeit bei uns weiterhin mitmacht. Tom Möller kann zwar inzwischen wieder laufen, doch er wird wohl erst im Laufe der Hinrunde wieder ins Training einsteigen. Und Christian Löffler wird wohl derzeit auch gar nicht spielen, da bei ihm die Trainertätigkeit für den Hessischen Tischtennis-Verband doch klar im Vordergrund steht. Er ist ja bekanntermaßen ein guter Trainer, und das ist ja auch ein Teil seines Berufes.

Wie sieht es ansonsten in der Abteilung aus?

Wir leben in einer wirklich schwierigen Zeit, und die Corona-Krise setzt den Vereinen im Wetteraukreis extrem zu. Viele Spieler wollen derzeit nicht spielen, und auch wir mussten ja deshalb unsere fünfte Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden. Der Tischtennis-Sport ist besonders hart betroffen, da wir ja auch viele ältere Spieler dabei haben. Man kann als Verein derzeit nur sein Bestes geben und sehen, dass alles läuft. Ich hoffe, dass es nicht noch weitere Einschränkungen geben wird. Sportlich ist unser Ziel, mit allen vier verbliebenen Mannschaften den Klassenerhalt zu schaffen. Der Sieg der ersten Mannschaft gegen Okarben war sensationell. Ich glaube aber ohnehin, dass die Erste den Klassenerhalt schaffen wird. Sehr schwer wird es natürlich für unsere zweite Mannschaft in der Bezirksliga, dessen sind wir uns schon alle sehr bewusst.

Wie läuft die Nachwuchsarbeit?

Das Jugendtraining läuft sehr gut mit Diana Schröter und Kevin-Falco Krendl, auch wenn wir uns wieder komplett im Aufbau befinden und derzeit nicht mit Nachwuchsspielern wie in den vergangenen Jahren werden aufwarten können. Dennoch sind aber auch hoffnungsvolle Talente mit dabei. FOTO: PM

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare