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Ohne Zug zum Tor

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Tor für Rosenheim: Josef Frank erzielt im Powerplay den Treffer zum 4:2-Zwischenstand beim 5:2-Erfolg der Starbulls gegen den EC Bad Nauheim.
Tor für Rosenheim: Josef Frank erzielt im Powerplay den Treffer zum 4:2-Zwischenstand beim 5:2-Erfolg der Starbulls gegen den EC Bad Nauheim. © Hans-Jürgen Ziegler

(neu/mn) Der Vorsprung auf Rang elf der Deutschen Eishockey-Liga 2 schrumpft. Immer weiter. In Rosenheim, bei den zuvor sechsmal in Folge (!) sieglosen Starbulls, verlor der EC Bad Nauheim am Freitag mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2).

»Ich habe in den vergangenen zwei Spielen nur 31 Torschüsse meiner Mannschaft gezählt. Das ist eigentlich ein Durchschnittswert für eine Partie. Uns fehlt der Zug zum Tor, wir haben teilweise versucht, zu schön zu spielen«, zog RT-Trainer Petri Kujala sein Fazit. Sein Team hatte erneut drei Powerplay-Situationen liegen lassen, Rosenheim konnte zwei der fünf Überzahlspiele zu Treffern nutzen.

Die Roten Teufel hatten Förderlizenzspieler Benedict Roßberg zwischen den Pfosten aufgeboten. Der 19-Jährige hatte am Dienstag in Frankfurt erstmals überhaupt während der Hauptrunde im Kader gestanden und sah zumindest beim dritten Gegentreffer nicht gut aus. Neben Roßberg waren die Brazda-Zwillinge Tobias und Tim mit ins Oberbayische gefahren. Zudem stand Daniel Oppolzer wieder zur Verfügung.

Beide Mannschaften agierten nervös, ließen kaum einen flüssigen Spielaufbau erkennen. In der vierten Minute profitierte Harry Lange von einem Abpraller, als Patrick Ehelechner einen Schuss von Maik Blankart nicht hatte unter Kontrolle bringen können, und traf zum 1:0. Zuvor hatten die Gäste Glück, dass Michael Rohner nur die Latte getroffen hatte. Tyler McNeely erzielte im Powerplay den Ausgleich (10.), mit seinem ersten Tor im Senioren-Bereich traf der 18-jährige Manuel Edfelder zur Führung der Starbulls (12.).

Torszenen waren auch im zweiten Abschnitt Mangelware, wobei Rosenheim mehr offensive Szenen vorweisen konnte. Wie aus heiterem Himmel traf Mario Valery-Trabucco zum 3:1, quasi im Gegenzug stellte Marco Schütz den alten Abstand wieder her (27.).

Das zweite Powerplay-Tor durch Josef Frank - ein RT-Verteidiger hatte zuvor seinen Schläger verloren - bedeutete quasi die Entscheidung (4:2/53.), denn die Gäste waren in der Schlussphase nicht in der Lage, Chancen zu kreieren. Den Schlusspunkt setzte erneut Valery-Trabucco (freie Bahn gegen Roßberg/57.).

Starbulls Rosenheim: Ehelechner - Kunes, Frank, Götz, Meirandes, Rohner, Kritzenberger - Somma, Valery-Trabucco, Strahkov, Gottwald, Fischaber, Zienek, Edfelder, Hofbauer, McNeely, Hanselko, Schopf, Zick.

EC Bad Nauheim: Roßberg – Paris, Blankart, Ringwald, Schütz, Ketter, Baum - Helms, Campbell, Beca, Frosch, Lange, Aab, Gerbig, May, Strauch, Spöttel, Oppolzer, Tobias Brazda, Tim Brazda.

Steno: Tore: 0:1 (4.) Lange (Frosch, Blankart), 1:1 (10.) McNeely (Gottwald - 5-4), 2:1 (12.) Edfelder (Hofbauer, McNeely), 3:1 (26.) Valery-Trabucco (Strahkov, Somma), 3:2 (27.) Schütz (Frosch), 4:2 (53.) Frank (5-4), 5:2 (58.) Valery-Trabucco (Rohner). - Schiedsrichter: Christian Oswald. - Strafen: Rosenheim 8, Bad Nauheim 12. - Zuschauer: 3019.

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