Futsal-Hallenkreismeisterschaft

Özdemir: »Dieser Ball ist nicht mein Freund«

  • Uwe Born
    VonUwe Born
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Er kann es in der Halle mit dem Futsal genauso gut wie unter freiem Himmel mit dem Fußball. Baris Özdemir von Türk Gücü Friedberg wurde zum besten Spieler der Kreismeisterschaften gewählt.

Beim »Wetterauer Torjäger-Cup« gewann Baris Özdemir bereits mehrere Monatswertungen, und in der Verbandsliga Süd führt er die Torjäger-Liste mit 18 Treffern an. Keine Frage: Özdemir, der seit Anfang 2017 in Diensten des aktuellen Verbandsliga-Zweiten Türk Gücü Friedberg die gegnerischen Abwehrreihen von einer Verlegenheit in die andere stürzte, hat permanent für positive Schlagzeilen gesorgt. Da passt die Wahl zum besten Turnierspieler im Rahmen der »Friedberger« Futsal-Kreismeisterschaften nur ins Bild. Das Besondere daran: Der ganz speziellen Form des Hallenfußballs begegnet der 25-jährige Torjäger eher kritisch. Im Interview spricht er über die Hintergründe, über seine Wahl zum besten Turnierspieler und seine Ziele mit Türk Gücü.  

Baris Özdemir, Futsal oder herkömmlicher Hallenfußball: Was gefällt Ihnen besser?

Baris Özdemir: Ganz klar der traditionelle Hallenfußball, ob mit Bande oder ohne. Ich denke, dort kann ich meine Schnelligkeit effektiver zur Geltung bringen. Darüber hinaus sind beim Futsal die spezifischen Eigenschaften des Spielgeräts gewöhnungsbedürftig. Dieser Ball ist definitiv nicht mein Freund.  

Sie sind zum besten Turnierspieler gewählt worden. Lag die Jury damit richtig?

Özdemir: Die Turnierleitung wird gewusst haben, weshalb sie mich gewählt hat. Aber Spaß beiseite: Solche Entscheidungen sind subjektive Bewertungen. Es gab bei diesem Turnier eine ganze Reihe anderer Spieler, die dieser Auszeichnung ebenfalls würdig gewesen wären. Damit meine ich zunächst mal mehrere meiner Teamkollegen, beispielsweise aber auch Karbens Harez Habib oder Bad Vilbels Ugur Erdogan.  

Welche Ziele verfolgen Sie in den kommenden Monaten?

Özdemir: Natürlich mit Türk Gücü Friedberg den Aufstieg in die Hessenliga zu schaffen. Und zwar nicht über die Aufstiegsrunde, sondern möglichst als Meister der Verbandsliga Süd vor unserem derzeit noch führenden Dauerrivalen FV Bad Vilbel. Meine ganz persönliche Messlatte sind 35 Saisontreffer. 18 habe ich, es fehlen also noch 17.

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