Janick Lienau feiert mit der TTG Ober-Mörlen einen 9:5-Erfolg gegen den TSV Ostheim II.	(Foto: Jaux)
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Janick Lienau feiert mit der TTG Ober-Mörlen einen 9:5-Erfolg gegen den TSV Ostheim II. (Foto: Jaux)

TTC Ockstadt vor Titelgewinn

(msw) In der Tischtennis-Bezirksliga Mitte der Herren/Gruppe 4 hat sich der TTC Ockstadt sportlich durch ein 8:8-Unentschieden beim TTC Assenheim II vor die SG Rodheim geschoben, die bei der SG Bauernheim mit 7:9 unterlag.

Unter der Woche wurde auch der Antrag gegen die Wertung der Vorrunden-Spiele gegen den TTC Altenstadt (9:3) und beim TSV Ostheim II (9:5) zurückgenommen, so dass beide Spiele wieder für die SG Bauernheim gewertet werden. Der Verbandsrechtsausschuss gab den Bauernheimern Recht, da sie in ihrer Urteilsbegründung anführten, dass die Genehmigung des Klassenleiters eine Tatsachenentscheidung und nicht anzufechten sei. Somit konnte die SG Ersatzspieler einsetzen, die von Klassenleiter Horst Wilmsen (Butzbach) nicht mit einem Sperrvermerk belegt wurden.

SG Bauernheim - SG Rodheim 9:7: Obwohl es für die Bauernheimer trotz des für sie entschiedenen Rechtsstreits um nichts mehr ging, spielten sie auch ohne Schultheis natürlich trotzdem voll auf. Die Rodheimer gewannen zwar deutlich im hinteren Paarkreuz durch Andreas Lingenau und Markus Jacksch (jeweils gegen Oliver Heldag und Rüdiger Schmidt) alle vier Punkte, doch außer zwei weiteren Doppeln durch Schlicht/Ernst (gegen Dallwitz/Burkard) und Müller/Lingenau (gegen Heldak/Schmdt), gelang den Gäste von den Positionen eins bis vier nur ein einziger Punkt durch Georg Müller (gegen Lothar Dallwitz).

Somit dürfte die Meisterschaft für die SG gelaufen sein, auch wenn die Niederlagen gegen Feldmann/Maaß (11:13, 9:11, 11:9, 12:10, 11:7 gegen Schlicht/Ernst und gegen Peterson/Jacksch, Marc Feldmann und Christian Maaß (jeweils gegen Manfred Schlicht und Jürgen Ernst, wobei Maaß gegen Schlicht mit 9:11, 7:11, 11.2, 11:9, 11:8 gewann), Dallwitz (gegen Jan Peterson) und Norbert Baurkard (11:5, 9:11, 9;11, 11:9, 12:10 gegen Peterson und gegen Müller) oft auch sehr knapp waren.

TTC Assenheim II - TTC Ockstadt 8:8: Die Assenheimer hatten sich vorgenommen, den Ockstädtern die Suppe noch zu versalzen, doch jetzt sind die Kirschendörfler plötzlich die Nummer eins in Friedberg. Klühs/Nungesser (gegen Kipphan/Fausel) und Seifert/Radtke (gegen Dallwitz/Willems) gewannen gleich zwei Eröffnungsdoppel, ehe Freienstein/Beck (7:11, 7:11, 12:10, 11:9, 11:9 gegen Staudt/Lohse) und Siggi Freienstein (gegen Michael Nungesser) wieder ausglichen. Nachdem Norman Klühs (gegen Thomas Kipphan) und Axel Seifert (11:7, 8:11, 12.

10, 4:11, 11:8 gegen Harald Beck) die Gäste wieder nach vorne gebracht hatten sowie Dirk Dallwitz (gegen Christoph Staudt), Karl-Heinz Fausel (gegen den für Geis spielenden Erik-Werner Radtke) und Matthias Willems (gegen Stefan Lohse) den Spieß wieder umgedreht hatten, sorgten Klühs (gegen Freienstein) und Nungesser (11:2, 8:11, 10:12, 13:11, 11:7 gegen Kipphan) für eine 6:5-Führung der Ockstädter. Beck (gegen Staudt) und Dallwitz (gegen Seifert) brachten die Niddataler wieder in Führung, ehe Lohse (11:8, 11:9, 11:8 gegen Fausel) wieder ausglich. Willems (10:12, 11:7, 7;11, 12:10, 11.3 gegen Radtke) brachte die Gastgeber mit einer Führung ins Schlussdoppel, doch Klühs/Nungesser (gegen Freienstein/Beck) ließen die Kirschendörfler ausgelassen jubeln, da sie glauben, dass sie Glauberg in der letzten Partie besiegen werden.

TTG Ober-Mörlen - TSV Ostheim II 9:5: Die Ostheimer gewannen durch Funke/Schrott (gegen Schömel/Geck) und Schartow/Mahler (11:8 im fünften Satz gegen König/N. Lienau) zwar zwei Eröffnungsdoppel, doch dann hatten sie Pech im Abstiegskampf, denn Szymanski/Wiedlocha (gegen Welker/Steiner), Felix König (11:8, 10:12, 7:11, 11:5, 11:6 gegen Thomas Schartow), Karol Szymanski (gegen Tommy Funke) und David Wiedlocha (7:11, 12:10, 10:12, 11:9, 12:10 gegen Ulrich Mahler) brachten die Ober-Mörlener mit 4:2 in Führung. Julian Welker (11:13, 12:14, 11:4, 11:4, 11:7 gegen Marc Schömel) brachte den TSV zwar wieder heran, doch Alexander Geck (gegen Jochen Steiner), der für Jannick Lienau spielende Niklas Lienau (13:15, 11:4, 11:9, 7:11, 11:5 gegen Christian Schrott) und König (gegen Funke) brachten die TTG schon mit 7:3 in Führung. Schartow (gegen Szymanski) und Welker (gegen Wiedlocha) hielten die Butzbacher Vorstädter zwar noch im Spiel, doch Schömel (13:11, 11:8, 5:11, 9:11, 13:11 gegen Mahler) und N. Lienau (gegen Schrott) brachten den Gesamterfolg der Gastgeber unter Dach und Fach.

FSV Glauberg - SV Fun-Ball Dortelweil 6:9: Die Dortelweiler gewannnen durch Linne/Lo Conte (9:11, 9:11, 11:9, 11:9, 11:7 gegen Hirth/S. Hamburger) und Neeser/Imgram (gegen Windirsch/Klöppel) zwei Eröffnungsdoppel, ehe Seedorff/Hartnagel (11:6, 10:12, 11:8, 6:11, 7:11 gegen Dr. K. Hamburger/Neubauer), Carsten Linne (gegen Stefan Hirth) und Frank Seedorff (gegen Dr. Kai Hamburger) unterlagen. Daniel Lo Conte (gegen Sven Windirsch), Rainer Neeser (gegen Sven Hamburger), der für Christensen spielende Sven Imgram (gegen Jörg Neubauer) und Bernd Hartnagel (9:11, 13:15, 11.3, 11:9, 11:3 gegen Andreas Klöppel, der Scholz ersetzte) brachten die Gäste auf die Siegerstraße. Seedorff (10:12 im fünften Satz gegen Hirth), Linne (gegen Dr. H. Hamburger) und Lo Conte (11:3, 11:7, 10:12, 8:11, 5:11 gegen S. Hamburger) verloren zwar noch, doch Neeser (gegen Windirsch), Hartnagel (gegen Neubauer) und Imgram (gegen Klöppel) machten den Klassenerhalt klar für die Bad Vilbeler Vorstädter.

TSG Wölfersheim - TTG Bad Nauheim 4:9: Die Wölfersheimer konnten nur durch Schroeder/Iffland (gegen Tauber/Jasper), Sigurd Schroeder (13:11 im fünften Satz gegen Dr. Lars Wengorz), Paul Bastian (11:5, 5:11, 11:8, 8:11, 11:8 gegen Volker Heisig) und Kai Vonderlehr (gegen den für Kern spielende Henrik Jasper) vier Punkte erzielen. Dagegen können die Bad Nauheimer, die zwischenzeitlich schon abgeschlagen waren, nach dem Rechtsentscheid und den Punkten von Dr. Wengorz/Heisig (gegen Bastian/Kohl), Daxer/Kühn (gegen Kilb/Vonderlehr), Peter Daxer (gegen Matthias Kilb und 13:11, 10:12, 11:9, 11:9 gegen Schroeder), Dr. Wengorz (11:8, 11:13, 11:8, 12:14, 11:3 gegen Kilb), Heisig (gegen Norbert Kohl), Johnny Tauber (11:6, 8:11, 11:9, 8:11, 11:9 gegen Bastian und gegen Kohl) und Thomas Kühn (gegen Michael Iffland) tatsächlich wieder realistisch auf den Erhalt der Klasse hoffen.

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