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SV Ockstadt steigt ab

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Enttäuscht: Trainer Spiro Gözupekli steigt mit dem SV Ockstadt in die Kreisliga A ab. Die Partie am Sonntag war sein letztes Spiel als Germanen-Coach.
Enttäuscht: Trainer Spiro Gözupekli steigt mit dem SV Ockstadt in die Kreisliga A ab. Die Partie am Sonntag war sein letztes Spiel als Germanen-Coach. © Nicole Merz

(bn/hei/ub/mw) Ein Tor fehlte dem FC Hessen Massenheim in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg, um im direkten Duell die KSG 1920 Groß-Karben auf den Abstiegsrelegationsplatz zu schicken.

Doch weil die Hessen bei den 1920ern nur mit 2:0 gewannen und damit den direkten Vergleich nach dem 0:3 im Hinspiel nicht ausgleichen konnten, rettete sich Groß-Karben und Massenheim muss in die Relegation gegen den TuS Rockenberg. Der SV Staden rettete sich unterdessen durch den erwarteten 9:1-Kantersieg auf dem Heilsberg, sodass dem SV Ockstadt auch der 6:2-Sieg in Rodheim nicht mehr half: Nach dem letzten Spiel von Trainer Spiro Gözupekli geht’s für die Germanen nach nur einem Jahr wieder in die A-Liga zurück. Alle weiteren Entscheidungen waren bereits vor dem letzten Spieltag gefallen, sodass sämtliche weitere Partien nur noch statistischen Wert hatten.

SKV Beienheim – FC Karben 7:0 (2:0): Obwohl die Enttäuschung ob der knapp verpassten Aufstiegsrelegation tief saß, ließ es der Rangdritte noch einmal kräftig krachen und nahm den FC Karben nach allen Regeln der Kunst auseinander. Trotz drückender Überlegenheit dauerte es aber bis zur 40. Minute, bis Maurice Böker nach schöner Vorlage von Bilkenroth das 1:0 markierte. Keine zwei Minuten später erhöhte Jannick Wolf per Kopf auf Flanke von Marco Mouzong. Als William Anane nach einem Eder-Schuss in Abstaubermanier das 3:0 erzielte, war die Partie gelaufen (51.

). Erneut Wolf (62.), der kurz vor Spielende mit Verdacht auf eine Bänderverletzung ausschied, sowie Anane (65.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe, ehe Max Franosch das halbe Dutzend voll machte (74.). Der 7:0-Schlusspunkt blieb Volkan Kirim vorbehalten (78.).

SKV Beienheim: Christiansen, Franosch, Eder, Cakiqi, Böker, Anane, Visoka, Kirim, Marx, Serge Mouzong, Marco Mouzong, Bilkenroth, Jannick Wolf. – FC Karben: Graf, Eckert, Hendrik Wolf, Bayram, Albrecht, Gök, Tropadalo, Courtial, Jung, Schnierle, Weinert. – Tore: 1:0 (40.) Böker, 2:0 (42.) J. Wolf, 3:0 (51.) Anane, 4:0 (62.) J. Wolf, 5:0 (65.) Anane, 6:0 (74.) Franosch, 7:0 (78.) Kirim. – Schiedsrichter: Mert Anil Akemlek (Bad Homburg).

SSV Heilsberg – SV Staden 1:9 (0:8): Knapp eine Viertelstunde musste man im Lager der Stadener um den Klassenerhalt bangen, dann erlöste Torjäger Otto Weber, dessen Einsatz zuvor fraglich gewesen war, die Teutonen (14.). Nach dem 0:2 durch Marius Berting (17.) war der Abstieg kein Thema mehr, so dass Weber mit satten vier Volltreffern in Folge (23./33./39./39.) nun etwas für sein persönliches Torkonto tun konnte. Martin Hetmanczyk per Foulelfmeter (42.

) und Markus Wagner (44.) sorgten für den 0:8-Pausenstand. Nach dem Wechsel ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und sogar den Ehrentreffer für Heilsberg zu (56.). Berting machte mit seinem zweiten Tor des Tages neun Minuten vor Feierabend den Deckel auf diese Begegnung drauf.

SSV Heilsberg: Müller, Lenhard, Sacik, Niedersetz, Gebhardt, Paul, Krause, Sommer, Baumann, Wirth, Toumas, Steuernagel, Ketterer. – SV Staden: Stuckenberg, Dielmann, Sebastian May, Dechert, Schneeberger, Weber, Scheibner, Hebbel, Wagner, Martin Hetmanczyk, Berting, Knoke, Zorbach, Nagel. – Tore: 0:1 (14.) Weber, 0:2 (17.) Berting, 0:3 (23.) Weber, 0:4 (33.) Weber, 0:5 (39.) Weber, 0:6 (39.) Weber, 0:7 (42./FE) Hetmanczyk, 0:8 (44.) Wagner, 1:8 (56.), 1:9 (81.) Berting. – Schiedsrichter: Mohamed El Ouarti (Hattersheim).

Türk. SV Bad Nauheim – SV Nieder-Weisel 2:2 (2:1): In einer packenden und trotz der relativen Bedeutungslosigkeit intensiv geführten und von den heimischen Zuschauern lautstark begleiteten Partie ging der Meister durch Murat Kuzpinar in Führung (11.). Tufan Tosunoglu hatte den Ball nach einem Freistoß von der Grundlinie schön zurückgelegt. Die starken Weiseler kamen nach einem schönen Angriff von Kette und Wolf über links durch Patrick Rühl, der das Leder aus vollem Lauf ins Tor drosch, zum 1:1 (23.). Nach einem Latten-Kopfball von Krimmel auf Gäste- (26.) und einer Usta-Chance auf Platzherren-Seite (30.) legten die Türken in Person von Erdinc Usta, der einen 18-Meter-Freistoß direkt verwandelte, wieder vor (37.). Nach dem Wechsel scheiterte Deliktas an SV-Keeper Maas (58.), bevor Schiedsrichter Holger Freese (Schöneck) nach einer Ziegler-Gelegenheit auf indirekten Freistoß entschied. Philipp Rühl traf aus sechs Metern zum 2:2 (75.). Kurz vor Schluss landete ein Heber von Sebastian Volp noch am Außenpfosten; unter dem Strich blieb es beim letztlich leistungsgerechten Remis.

Türk. SV Bad Nauheim: Uslu, Cetin, Firat Can, Kuzpinar, Turan, Tufan Tosunoglu, Altun, Arif Karakoc, Usta, Özkan Can, Hassani, Ertan Sen, Yüksel Deliktas. – SV Nieder-Weisel: Maas, Philipp Rühl, Kette, Winter, Krimmel, Werner, Börner, Mertes, Manuel Volp, Patrick Rühl, Wolf, Ziegler, Nockemann, Sebastian Volp. – Tore: 1:0 (11.) Kuzpinar, 1:1 (23.) Pat. Rühl, 2:1 (37.) Usta, 2:2 (75.) Ph. Rühl. – Schiedsrichter: Holger Freese (Schöneck).

Derby-Tore von Hahn und Schad

KSG 1920 Groß-Karben – FC Hessen Massenheim 0:2 (0:1): In einem fairen Spiel investierten die Platzherren – wohl angesichts des dank des 3:0-Hinspielsieges scheinbar ungefährdeten direkten Vergleichs – zu wenig in die Partie, um die in letzter Zeit von Sieg zu Sieg eilenden Massenheimer ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. Hofmanns Kopfball verfehlte das Ziel noch knapp (12.), doch nach einer Probst-Ecke beförderte Florian Hahn das Leder mit dem Oberschenkel zum 0:1 ins Tor (44.). Schmutzlers Kopfball traf die Latte (69.), aber eine Minute später markierte Nico Schad mit einem Linksschuss aus 16 Metern das 0:2. Nun schwammen die Karbener, denn bei einem 0:3 wären die Hessen bei unentschiedenem direkten Vergleich dank das knapp besseren Torverhältnisses an den 1920ern vorbeigezogen.

Brändlein scheiterte aber alleine vor KSG-Torhüter Jüngst (77.), während auf der Gegenseite Nouh El Maimouni in der Schlussphase die beste Gelegenheit der Platzherren nicht nutzen konnte. So gewannen die starken Massenheimer hochverdient, müssen aber dennoch in die Relegation.

KSG 1920 Groß-Karben: Jüngst, Munoz, Müller, Mohamed El Maimouni, Clarius, Kromm, Okumus, Nouh El Maimouni, Voss, Schmitt, Szoerny, Meides, Yigin. – FC Hessen Massenheim: Kozonek, Kratz, Schaar, Braun, Netopil, Probst, Baum, Hofmann, Schad, Hahn, Stumpp, Schmutzler, Brändlein. – Tore: 0:1 (44.) Hahn, 0:2 (70.) Schad. – Gelb-Rot: Schmitt (87./KSG). – Schiedsrichter: Horst Schuierer (Bad Camberg).

SV Bruchenbrücken – SV Nieder-Wöllstadt 0:2 (0:1): Zum Saisonabschluss mussten die Bärenschweizer vor eigenem Publikum eine verdiente Niederlage gegen den Nachbarn aus Nieder-Wöllstadt hinnehmen, der sich über die gesamten 90 Minuten hinweg als das in allen Belangen eindeutig stärkere Team erwies. Acht Minuten vor dem Seitentausch schloss Michl Herrmann einen sehenswerten Alleingang mit einem 17-Meter-Schuss zur 1:0-Führung für die Gäste ab. Der gleiche Spieler sorgte nach 54 Minuten für die endgültige Entscheidung zugunsten der »Roten«, die in der 43. Minute nur die Latte getroffen hatten.

SV Bruchenbrücken: Heilmann, Mehnert, Poelker, Sieber, Farnung, Gerlach, Schäfer, Macker, Stumpf, Harsch, Manuel Riess, Brucker, Böck, Füller. - SV Nieder-Wöllstadt: Dincer, Bischoff, Czepa, Herrmann, Braun, Klueß, Wagner, Herdt, Monastyrskij, Pfeil, Scheel, Heinz. - Steno: Tore: 0:1 (37.) Hermann 0:2 (54.) Hermann. - Schiedsrichter: Sinisa Stojanovic.

Starker TSG-Auftritt zum Abschluss

TSG Ober-Wöllstadt – VfB Friedberg 4:2 (4:1): Die Gastgeber wussten insbesondere im ersten Akt ihren Anhang vollauf zu überzeugen und boten hier eines ihrer stärksten Spiele in der laufenden Runde. Allerdings mussten sie ab der elften Minute schon einem Rückstand hinterherlaufen, für den der Torjäger des VfB, Salih Yasaroglu, verantwortlich zeichnete. Doch dieses 0:1 hatte nur bis zur 22. Minute Bestand, ehe Markus Gondolf einen von VfB-Keeper Cirak an Loppe verursachten Strafstoß zu 1:1-Gleichstand verwandelte. Kaum zu bremsen waren die Gastgeber zwischen der 38. und 43. Minute, als sie durch Treffer von Gonzales und Niko Loppe jeweils nach schönen Kombination sowie einem Schlenzer von Max Grillmeier ins lange Eck auf 4:1 davonzogen. Nach Wiederbeginn ließ es die TSG angesichts des klaren Vorsprungs etwas gemächlicher angehen, so dass Waldemar Patzwald (74.

) für den VfB noch auf 2:4 verkürzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Ober-Wöllstädter bereits einen Akteur weniger auf dem Platz, weil Sebastian Schlichting wegen Meckerns (65.) die Gelb-Rote Karte des Unparteiischen zu sehen bekam.

TSG Ober-Wöllstadt: Dönges – Haas, Schlichting, Gondolf, Loppe, Grillmaier, Schütz, Schallenberg, Kurtz, Loris Hannemann, Brauburger, Gonzales, Niklas Roskoni. - VfB Friedberg: Cirak (Weiser) – Maouche, Rack, Haase, Fedler, Yasaroglu, Patzwald, Guric, Kögler, Vitiello, Becker, Altowadiey, Öztürk. - Steno: Tore: 0:1 (11.) Yasaroglu, 1:1 (22.) Gondolf (Foulelfmeter), 2:1 (38.) Gonzales, 3:1 (40.) Loppe, 4:1 (43.) Grillmaier, 4:2 (74.) Patzwald. - Schiedsrichter: Tassilo Stoll (Wächtersbach). - Gelb-Rote Karte: Sebastian Schlichting (65./TSG/Meckern).

FC Nieder-Florstadt – FC Ober-Rosbach 3:4 (1:0): Die Führung der Platzherren ging eine Minute vor dem Seitenwechsel auf das Konto von Lars Billasch, der nach Kombination über Adler und Ruf von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Vier Minuten nach der Halbzeit gelang Steven Cue per Foulelfmeter (Foul von Fabian an Karpuz) der 1:1-Ausgleich. Eine Direktabnahme von Murat Sentürk auf Flanke von Valon Salihju bedeutete in der 54. Minute die erstmalige Rosbacher Führung. Dem 2:2-Gleichstand durch Lars Billasch (59.) waren eine Flanke von Hartmann und eine Kopfballvorlage von Alexander Ruf vorausgegangen. Letzterer schoss seine Mannschaft nach 68 Minuten abermals in Front, wobei Hartmann und Adler die Wegbereiter waren. In der Endphase der Partie, zwischen der 83. und 87. Minute, drehten Fabian Bannert und Kevin Sangl mit ihren Toren den Spieß noch zugunsten der letzten Ende etwas glücklicheren Linde-Truppe um.

FC Nieder-Florstadt: Sürer – Fabian, Boris Weber, Östreich, Hartmann, Blumenstock, Billasch, Deppner, Adler, Ruf, Huber, Hausner, Andreas Koch, Schichtel. – FC Ober-Rosbach: Robert Cue – Dallwitz, Jeremy Cue, Sangl, Steven Cue, Bannert, Sentürk, Groh, Stüwe, Pätzold, Fiedler, Serdar Karaduman, Saljihu, Sezgin Karpuz. – Steno: Tore: 1:0 (44.) Billasch, 1:1 (49.) Steven Cue (Foulelfmeter), 1:2 (54.) Sentürk, 2:2 (59.) Billasch, 3:2 (68.) Ruf, 3:3 (83.) Bannert, 3:4 (87.) Sangl. - Schiedsrichter: Martin Reitz (Biebergemünd).

SG Rodheim – SV Ockstadt 2:6 (2:2): Enttäuschung im Lager der Ockstädter Germanen: Obwohl die Fußballer aus dem Friedberger Stadtteil beim Absteiger SG Rodheim Saisonsieg Nummer elf einfuhren und dabei ein halbes Dutzend Treffer erzielten, reichte es unterm Strich nicht. Beide Kontrahenten werden sich in der kommenden Saison auf der A-Liga-Bühne erneut gegenüberstehen. Rodheim bot den Kirschendörflern im ersten Abschnitt erfolgreich Paroli und egalisierte die Gästeführungen, für die Olcay Sancar (0:1/5.

) und Matthias Linhart (1:2/25.) verantwortlich zeichneten, durch Niclas Albert (Pass Dennis Becker) und Daniel Kliem (Becker legte erneut auf) zum 2:2-Pausenstand. Auch später gingen beide Teams in der Offensive mit viel Eifer zur Sache. Der kleine, aber feine Unterschied: Rodheim versiebte in der Schlussphase gute Gelegenheiten durch Becker, Zahirovic und Waldemar Habram, während Ockstadt diesbezüglich genauer zielte. Matthias Linhart traf zum 2:3 ins Schwarze, Marcel Wörner erhöhte Mitte der zweiten Hälfte auf 2:4, eine feine Einzelleistung von Halil Yilmaz brachte den 2:5-Zwischenstand, und Keven Hosenseidl beendete das Preisschießen in der Schlussminute nach einer punktgenauen Yilmaz-Auflage. – SG Rodheim: Hofmann, Neubauer, Biedenkapp, Albert, Bucher, di Benedetto, Zahirovic, Kliem, Bausch, Becker, Vitiello, Wehrheim, Voss, Habram. – SV Ockstadt: Bock, Schnitzler, Allak, Clement, Ürün, Sancar, Hassan Osman, Wörner, Yilmaz, Hosenseidl, Hoinka, Linhart, Mendjiadeu, Sanli, Haliti, Gözüpekli. – Steno: Tore: 0:1 (5.) Sancar, 1:1 (20.) Albert, 1:2 (25.) Linhart, 2:2 (35.) Kliem, 2:3 (48.) Linhart, 2:4 (68.) Wörner, 2:5 (82.) Yilmaz, 2:6 (90.) Hosenseidl. – Schiedsrichter: Mehmet Köksal (Frankfurt).

VfB Petterweil – SV Steinfurth 2:1 (1:0): Beide Klubs legten sich nicht mehr sonderlich eifrig ins Zeug. Highlights dieser bedeutungslosen Partie konnte man dem zufolge an einer Hand abzählen. Auf Petterweiler Seite wusste sich zumindest Torjäger Gianluca Campagna gut in Szene zu setzen, denn ihm gelangen beide Gastgeber-Treffer. Die Führung markierte der schnelle Angreifer nach 27 Minuten, als er Florian Münchs Flanke mittels Direktabnahme verwandelte. Mitte der zweiten Hälfte schlug Campagna erneut zu. Diesmal allerdings per Abstauber nach Özgür Gencs Freistoß. Einziger Lichtblick auf Steinfurther Seite war Sascha Zanders 1:1-Ausgleich, erzielt gleich zu Beginn der zweiten 45 Minuten durch einen perfekt ausgeführten 18-Meter-Freistoß.

VfB Petterweil: Geist, Jung, Petkovic, Tamba, Guibega, Besir Obrazhda, Özgür Genc, Diart Obrazhda, Münch, Arslan, Campagna, Schrick, Simsek. – SV Steinfurth: Laboy, Riedmeier, Russ, Göbel, Parisi, Zander, Petzold, Wettner, Ittner, Messerschmidt, Zeibig, Landvogt, Kostorz. – Steno: Tore: 1:0 (27.) Campagna, 1:1 (47.) Zander, 2:1 (74.) Campagna. – Schiedsrichter: Sascha Geisler (Obertshausen).

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