Optimistisches Schlusslicht: Germania Ockstadt hat sich für die zweite Saisonhälfte einiges vorgenommen. FOTO: CHUC
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Optimistisches Schlusslicht: Germania Ockstadt hat sich für die zweite Saisonhälfte einiges vorgenommen. FOTO: CHUC

Ockstadt mit gutem Gefühl

  • vonSascha Kungl
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(kun). Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen wird der Spielbetrieb in der Fußball-Kreisliga A Friedberg wie schon beim Rückrundenauftakt vor Wochenfrist wohl auch an diesem Wochenende auf den meisten Rasenplätzen im Kreis ruhen.

Auf dem Dortelweiler Kunstrasenplatz rollt dagegen der Ball, wenn der gastgebende Tabellendritte am Sonntag ab 15 Uhr den SV Germania Ockstadt empfängt. "Wir sind mit der Wintervorbereitung sehr zufrieden und blicken dem Rückrundenstart gegen Ockstadt voller Vorfreude entgegen. Die Ergebnisse in den Testspielen waren gut. Vor allem in der Offensive konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass jeder einzelne Spieler einen Schritt weiter ist als noch vor der Winterpause", blickt SCD-Coach Stefan Geppert der zweiten Saisonhälfte voller Optimismus entgegen. "Somit ist ein Heimerfolg zum Rückrundenstart gegen Ockstadt ganz klar unser Ziel, zumal wir personell sehr gut aufgestellt sind", erklärt Geppert, der im Heimspiel gegen die Ockstädter Germanen lediglich auf Urlauber Ralf Widmann verzichten muss. Hinter dem Einsatz von Mannschaftskapitän Michel Stobbe steht verletzungsbedingt noch ein Fragezeichen.

Auch im Lager des Tabellenletzten ist man mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte zufrieden. "Unser Wintervorbereitung war sehr positiv. Die neuen Spieler haben sich hervorragend integriert, sodass wir mit einem guten Gefühl in die Rückrunde gehen", erklärt Ockstadts sportlicher Leiter Christopher Reuss. "Wir hoffen, dass wir das gute Gefühl nun auch auf den Platz transportieren können. Gegen Dortelweil sind wir auf dem Papier klarer Außenseiter. Die Gastgeber zählen für mich neben den Teams aus Rendel und Bad Nauheim zu den Topfavoriten auf den Aufstieg in dieser Saison. Um in Dortelweil etwas Zählbares zu holen, müssen wir kompakt stehen und dürfen uns fußballerisch nicht verstecken, sondern müssen mutig nach vorne agieren", fordert Reuss. Personell können die Kirschendörfler dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig hinter dem Einsatz von Benjamin Schnell und Dominik Deuster stehen noch Fragezeichen.

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