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Ober-Mörlen und Rodheim steigen auf

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Doppel-Party: Der SV Ober-Mörlen und die SG Rodheim feiern zusammen den Aufstieg in die A-Liga.	(Foto: Jaux)
Doppel-Party: Der SV Ober-Mörlen und die SG Rodheim feiern zusammen den Aufstieg in die A-Liga. (Foto: Jaux) © Timo Jaux

Riesenjubel beim SV Ober-Mörlen und der SG Rodheim am gestrigen Abend: Für den in dieser Runde noch ungeschlagenen SVO wurde die Hoffnung, den Sprung aus der B-Liga 2 aufs anspruchsvollere A-Liga-Parkett bereits vor den letzten drei Saisonduellen vollziehen zu können, am Donnerstag auf dem Platz zur Gewissheit.

Die Mannschaft von Andreas Dietel behielt gegen den direkten Aufstiegsrivalen FSV Dorheim mit 3:2 (1:0) die Oberhand und hat sich zusammen mit Spitzenreiter SG Rodheim – der neben dem Platz fast geschlossen zuschaute und später mitjubelte – das Aufstiegsrecht erstritten. Zwei Heimsiege (Butzbach/Gambach) vorausgesetzt, haben Dorheims Spielertrainer Benjamin Bindewald und seine Team-Kollegen allerdings die Chance, über die Relegationsrunde nachzuziehen.

Vor rund 200 Zuschauern entwickelte sich auf dem Ober-Mörlener Sportplatz vom Start weg eine vom Kampf geprägte Partie, die freilich erst in den zweiten 45 Minuten so richtig Fahrt aufnahm. Dass die Platzherren nach einer zehnminütigen Unterbrechung (starker Regen) zur Pause knapp vorne lagen, hatten sie Maximilian Sens zu verdanken, der in der 43. Minute eine punktgenaue Linksflanke Marc Aletters mühelos aus kurzer Distanz vollendete. Davor hätten die Dorheimer durchaus einen Treffer vorlegen können: Spielertrainer Benjamin Bindewald traf aus 18 Metern nur den Querbalken (21.

) und verfehlte Fabian Glowackis Hereingabe wenig später nur um Haaresbreite, während SVO-Keeper Jan Niklas Krausse einen gefährlichen Freistoß-Aufsetzer Dustin Rehnelts mit Mühe um den Pfosten drehte (38.).

Halbzeit zwei eröffneten die Dorheimer Gäste mit viel Power. Zählbarer Erfolg blieb nicht aus: Bindewalds Kopfball-Treffer nach Rehnelts Eckball sowie Marvin Jochems schneller Antritt mit optimalem Abschluss ins lange Eck brachte ihnen binnen vier Minuten (49./52.) erstmals die Führung. Ober-Mörlen schien geschockt, doch das täuschte. Ein von Maximilian Sens verwandelter Foulelfmeter, den Dorheims Verteidiger Tobias Giese an Sens mittels Festhalten verschuldet hatte, ließ die inzwischen rasante Partie erneut kippen – 2:2 nach 55 Minuten.

Die Grün-Weißen witterten Morgenluft, legten in der Offensive wieder eine Schippe drauf und holten in der 69. Minute zum alles entscheidenden Schlag aus: Daniel Parisis Eckball drückte der am langen Pfosten lauernde Alexander Löwe zum 3:2 über die Linie. Turbulenz auch in der Schlussphase: Einen weiteren Strafstoß für Ober-Mörlen, verursacht in der 73. Minute von Daniel Wönicker (sah Gelb-Rot) an Stefan Schraub und erneut von Maximilian Sens ausgeführt, parierte FSV-Torwart Torsten Merzdorf.

Acht Minuten später hatte Merzdorf das Glück des Tüchtigen, denn Dennis Beitels Kracher landete am rechten Pfosten. Die letzte Chance der Begegnung gehörte den Dorheimern: Bindewald probierte es aus der Drehung, doch Krausse tauchte in die richtige Ecke. Dann war Schluss, und wer es mit Rodheim und Ober-Mörlen hielt, durfte feiern.

SV Ober-Mörlen: Krausse, Kai Schwalfenberg, Schraub, Braslavskiy, Aletter, Adelmann, Sens, Parisi, Schaller, Weckler, Löwe, Sven Schwalfenberg, Özisli, Beitel, Gmyreck.

FSV Dorheim: Merzdorf (Witzenberger), Steding, Krist, Stein, Frühschütz, Giese, Glowacki, Daniel Wönicker, Rehnelt, Jochem, Bindewald, Robin Wönicker, Aliju, Rolshausen.

Steno: Tore: 1:0 (43.) Sens, 1:1 (49.) Bindewald, 1:2 (52.) Jochem, 2:2 (55.) FE Sens, 3:2 (69.) Löwe. – Gelb-Rot: Daniel Wönicker (73./FSV/grobes Foulspiel) – Schiedsrichter: Theobald Zuckermann (Buseck). – Zuschauer: 200. Uwe Born

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