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Thomas Brannekämper aus Ober-Mörlen landet mit seinem Video einen Internet-Hit.

In Zeiten von Corona

Aus Ober-Mörlen in die ganze Welt: Video von WZ-Mitarbeiter wird Internet-Hit

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Das hätte wohl keiner gedacht - am wenigstens er selbst. Thomas Brannekämper aus Ober-Mörlen hat mit einem kleinen, nicht ganz ernst gemeinten Video zur Coronavirus-Krise einen kleinen Internet-Hit gelandet.

Thomas Brannekämper ist ein waschechter Wetterauer, in Bad Nauheim aufgewachsen, lebt er inzwischen seit rund 20 Jahren in Ober-Mörlen. Nun wurde ein Internet-Video von ihm zum Hit.

Der Trainer der C 2-Jugend der JSG Eintracht Oberhessen (mit Jürgen Winkes und Sebastian Schaller), SoMa-Spieler des SV Ober-Mörlen und freier Mitarbeiter dieser Zeitung ist nicht nur fußballverrückt, sondern auch ein Apfelwein-Fan - nicht umsonst ist er auch in der Riege der Apfelweinkönig-Liste der "Roten Pumpe" in Nieder-Mörlen zu finden. Und so gehört er auch zu den Fans der Wiesbadener "Bembel Mafia", einer Marketingagentur, die auch T-Shirts und andere Alltagsgegenstände bedruckt und verkauft und inzwischen sogar selbst Apfelwein herstellt. Die Gruppe hatte dazu aufgerufen, wegen der Coronavirus-Krise zu Hause und bleiben - und einfach "Ebbelwoi" zu trinken.

Mit einer Weisheit von Onkel Fritz durch die Coronavirus-Krise

Da wollte auch Brannekämper nicht fehlen. In einem kurzen Clip zitiert er seinen "Onkel Fritz": "Spül Dei Maul mit Ebbelwoi, komme koi Bazille noi". Über WhatsApp-Gruppen und die Facebook-Seite der "Bembel Mafia" hat sich das Video inzwischen verbreitet, es gab Rückmeldungen aus Fulda, Königstein und sogar aus Dortmund. "Egal, wo ich im Moment rumlaufe, werde ich darauf angesprochen", sagt Brannekämper und lacht. "Durch WhatsApp hat das Fahrt aufgenommen. Ich wusste aber nicht, wie weit die Kreise sind, die das Video zieht."

Trotz allem Spaß ist ihm die ernste Botschaft dahinter wichtig: Zu Hause bleiben, Leben retten - dabei aber gerne den einen oder anderen Schoppen trinken. In diesem Sinne: Prost!

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