Nur ein gutes Viertel reicht nicht

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(tim). Es bleibt dabei. Die Fraport Skyliners Frankfurt können gegen die Top-Acht-Teams der Basketball-Bundesliga (BBL) nicht gewinnen. Am Sonntag verloren die Hessen mit 62:78 in Bamberg und kassierten ihre elfte Niederlage gegen ein Team, das auf einem Playoff-Platz steht. Dabei fehlten den Unterfranken gleich fünf (!) Leistungsträger. Bei den Skyliners fielen der ohnehin die ganze Saison verletzte Richard Freudenberg (Reha nach Fuß-OP) und Konstantin Konga (Schulterprobleme) aus.

19 Ballverluste, nur neun Assists und lediglich zwei von 14 getroffene Dreier waren die traurige Bilanz der Frankfurter Offensivbemühungen. Während die Skyliners im zweiten Viertel 29 Punkte erzielten, waren es in den restlichen 30 Minuten mickrige 33. Trotzdem waren die Frankfurter bis zur 33. Minute (54:55) in Schlagdistanz, ehe sie neben den offensiven Unzulänglichkeiten auch defensiv zusammenbrachen. Für Cheftrainer Sebastian Gleim war es zum einen die Passivität, die sein Team nicht habe ablegen können, »zum anderen die Ballverluste und die Offensivrebounds«. Bamberg schnappte sich 14 Offensivrebounds, die Skyliners gerade einmal vier.

Die Skyliners agierten im Angriff viel zu statisch. Außer Matt Mobley (19 Punkte) haben sie niemanden, der sich wirklich seinen eigenen Wurf kreieren kann. Jon Axel Gudmundsson hat es Anfang der Saison ganz gut gemacht, seit er von der Bank kommt, ist sein Punkteschnitt deutlich gesunken, 9,0 waren es die vergangenen sieben Partien. In den Spielen als Starter waren es 14,1. Gerade die defensiv stärkeren Teams können sich sehr gut auf den Spielstil der Skyliners einstellen - vor allem dann, wenn die Hessen aufhören, den Ball zu bewegen.

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