Nullnummer beim Vetter-Comeback

  • vonRedaktion
    schließen

(dün). Ramon Berndroth kann eigentlich nichts mehr überraschen. Aber auch beim routinierten Co-Trainer des Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach sorgte der Auftritt des OFC beim Re-Start in Walldorf (0:0) für gewisse Ratlosigkeit. Die Einstellung habe gestimmt, sagte der 68-Jährige nach der ersten Begegnung nach der sechswöchigen Saisonunterbrechung: "Man kann es eigentlich nur auf die lange Pause schieben. Es ist schon etwas anderes, wenn es plötzlich wieder um Punkte geht."

Diese Startschwierigkeiten sind beim OFC ein wiederkehrendes Problem. Im Februar 2020 enttäuschten die Kickers in der ersten Partie nach der Winterpause in Aalen. Im Auftaktspiel der laufenden Runde gab es - nach langer Vorbereitung - zu Hause nur ein 0:0 gegen den Bahlinger SC, wobei das Team von Coach Angelo Barletta in dieser Partie immerhin zahlreiche Chancen hatte. In Walldorf war das am Freitag anders.

Doch warum kommen die Kickers im ersten Spiel nach längeren Pausen regelmäßig nicht in richtig Tritt? Eine allgemeine Erklärung hat Barletta nicht. Für die Begegnung in Walldorf hatte man sich wohl "viel zu viel vorgenommen" und sei dann den eigenen Erwartungen nicht gerecht geworden.

In der Partie war Walldorf, das ja eigentlich nicht spielen wollte, die Lust aufs Spielen mehr anzumerken. "Vielleicht war der Hype zu groß. Uns fehlte die komplette Lockerheit", gab Barletta zu. Auch seine Wechsel brachten nichts. Vor allem von "Mentalitätsspieler" Maik Vetter hatte sich der Trainer einen Impuls erhofft. Aber auch der Vizekapitän schaffte es aber beim Saisondebüt nach langer Verletzungspause nicht, das Spiel zu beruhigen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare