Eine Halbzeit auf Augenhöhe, danach stark abgefallen: Die HSG Wetzlar und Kreisläufer Anton Lindskog (Mitte) - gestoppt von Berlins Tim Matthes (l.) und Lasse Andersson (r.) - beim Bundedsliga-28:35 bei den Füchsen Berlin. FOTO: DPA
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Eine Halbzeit auf Augenhöhe, danach stark abgefallen: Die HSG Wetzlar und Kreisläufer Anton Lindskog (Mitte) - gestoppt von Berlins Tim Matthes (l.) und Lasse Andersson (r.) - beim Bundedsliga-28:35 bei den Füchsen Berlin. FOTO: DPA

Auf Normalmaß

  • vonRedaktion
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(ra). Die HSG Wetzlar hat in der Handball-Bundesliga keinen weiteren Auswärtscoup landen können. Am Sonntag verloren die Mittelhessen in der Max-Schmeling-Halle bei den zuletzt noch ungewohnt schwächelnden Füchsen Berlin mit 28:35 (15:17). Mit der dritten Niederlage im sechsten Saisonspiel wurden die Grün-Weißen auf Normalmaß gestutzt und verfügen als Rangzwölfter nunmehr über ein ausgeglichenes Konto von 6:6 Punkten .

Zum vorerst letzten Mal konnte vor 600 Zuschauern gespielt werden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung sind im November dann keine Fans mehr zugelassen.

Beide Teams fanden offensiv gleich ihren Rhythmus und spielten regelrecht mit ICE-Tempo. Dafür gab es in den Deckungsreihen immer wieder Lücken. Erst nach gut 22 Minuten mussten die Wetzlarer einen Zwei-Tore-Rückstand (12:14, Vujovic) quittieren. Wesentlichen Anteil daran hatte auf Berliner Seite Torhüter Dejan Milosavljev mit sechs starken Paraden in der ersten Hälfte.

Beim 15:17 zur Pause hatten die Wetzlarer noch ein besseres Ergebnis in der Hand gehabt. Nur eine erfolgreiche Siebenmeter-Parade von Tibor Ivanisevic beim 15:16 gegen Milos Vujovic in der 28. Minute sowie nur ein Treffer aus der zweiten Reihe von Stefan Cavor zum 15:16 (27.) waren unter dem Strich zu wenig, um in der temporeichen Partie den Füchsen mehr abzuverlangen.

Der Tatendrang von Regisseur Filip Mirkulovski, der immer wieder auf den Punkt spielte, die Abschlussstärke von Kreisläufer Anton Lindskog sowie die Gegenstoßstärke von Kristian Björnsen und die zurückgekehrte Siebenmeterqualität von Maximilian Holst sorgten dafür, dass die Berliner ergebnismäßig (noch) nicht wegziehen konnten.

Die Füchse kamen dann aber stark aus der Kabine und zogen schnell auf 21:16 (35.) davon. Die Berliner Deckung stand nun besser und die Gastgeber kamen aufgrund Wetzlarer Unzulänglichkeiten häufiger zu schnellen Toren durch Tempogegenstöße. Mit dem Vorsprung im Rücken dominierten die Füchse über das 27:22 (45., Vujovic) die Partie, führten zeitweise mit acht Toren (33:25) und waren von der nachlassenden Wandschneider-Truppe nicht mehr zu gefährden.

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