2. Handball-Bundesliga

Noch lange nicht Schluss

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(mro). Besinnliche Advents- und Weihnachtszeit ist für Bundesliga-Handballer seit jeher ein Fremdwort. Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg muss in diesem Jahr sogar am 2. Weihnachtsfeiertag an den Bodensee reisen, um nach dann fünf Spielen im Dezember in die EM-Pause gehen zu können. Am heutigen Freitag kommt aber zunächst der ASV Hamm-Westfalen nach Mittelhessen (19.30 Uhr).

Langweilig wird es Nikolai Weberer - der 39-Jährige hat seinen Vertrag kürzlich bis 2021 verlängert - aber nicht nur deshalb nicht. "Wir haben vor acht Wochen unseren Laden in Wetzlar aufgemacht. Das ist nicht nur zeitintensiv, sondern das dauerhafte Stehen ist für mich ungewohnt", erklärt der TVH-Torwart, warum er zuletzt wegen muskulärer Probleme kurz pausieren musste. Sportlich sieht der Routinier den TVH in die richtige Richtung gehen. "Wir waren in den letzten Spielen nicht so unerfolgreich", klingt bei zuletzt 7:3 Punkten schon fast wie Tiefstapelei. Vor der heutigen Partie gegen das Spitzenteam ASV Hamm-Westfalen (19.30 Uhr) sowie den Auswärtsauftritten in Gummersbach, Bietigheim und Konstanz "ist es umso besser, dass wir zuletzt Punkte geholt haben. Auch wenn man nicht gerade von einem Polster reden kann." Aussichtslos sieht Weber sein Team trotz der Schwere der Aufgaben nicht. "Zu Hause ist immer etwas möglich. Hamm hat auch Ausschläge nach oben und unten. Außerdem gibt es keine durchgängig konstante Mannschaft. Gummersbach hat sich allerdings offenbar jetzt gefunden und Konstanz ist sehr heimstark", lautet der Ausblick des Torhüters.

"Aber in der Rolle als Underdog fühlen wir uns sehr wohl. Das ist eine gute Ausgangslage." Für sein Saisonziel: "Das ist für mich persönlich ein einstelliger Tabellenplatz. In der Liga ist alles eng. Daher denke ich, das ist machbar." Und wäre eine Verbesserung zur Vorsaison.

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