"Noch ist kein Team im normalen Rhythmus"

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(tt). Auf der Rückfahrt am Sonntag von Vechta nach Frankfurt schaute sich Sebastian Gleim die Pokalpartie zwischen dem Mitteldeutschen BC und dem FC Bayern München an. Sie bestätigte den Eindruck des Skyliners-Cheftrainers noch einmal, "dass noch kein Team in einem normalen Rhythmus ist". Fitness, Kraft und Muskulatur sind weit von dem entfernt, was sonst zu diesem Zeitpunkt einer Saison selbstverständlich ist. Doch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind allgegenwärtig, wie die vielen Spielabsagen im Pokal zeigen.

Auch wenn die zwei ungefährdeten Siege am Samstag gegen Gießen (86:70) und am Sonntag gegen Vechta (89:80) gut für die Stimmung der Frankfurter sind, gilt für die kommenden Tage: Kontakte minimieren, am Dienstag Corona-Tests, ehe am Mittwoch das nächste Teamtraining ansteht. "Unser erster Gegner ist Covid und der zweite der nächste Kontrahent", sagt Trainer Gleim. So steht es auch in der WhatsApp-Gruppe des Teams als Überschrift, damit sich jeder Profi der Situation bewusst ist. Basketballtage wie an diesem Wochenende, "gilt es zu genießen", so Gleim.

Die Auftritte gegen Gießen und Vechta waren ein Schritt nach vorne im Vergleich zur deutlichen 64:79-Niederlage vergangene Woche gegen die Göttinger, die sich als Erster der Gruppe D für das Final Four qualifiziert haben. Die Defensive, das Energielevel und die Kommunikation gefielen Trainer Gleim am Wochenende gut. Allerdings habe sich gerade im Spiel gegen Vechta etwas Übermut eingeschlichen. "Wenn du mit 21 Punkten führst, musst du am Ende mit 15 oder mehr gewinnen", sagte der 36-Jährige. In mehreren Spielphasen sei sein Team nicht diszipliniert und effektiv genug gewesen. Sei es im "Pick and Roll" oder bei der Wurfauswahl. Dazukamen Nachlässigkeiten in der Verteidigung, wie 28 zugelassene Punkte im Schlussviertel belegen. "Man muss aber auch ehrlich sagen, dass die Qualität bei beiden Teams nicht die höchste war", sagte Gleim zur Partie gegen Vechta. Rasta hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

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