Noch fehlen ein paar Hygienepläne

  • Christoph Sommerfeld
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(cso). Schnell über die Bühne ging am Samstagvormittag die Vorrundenbesprechung des Fußballkreises Friedberg, die virtuell durchgeführt wurde. Da Kreisfußballwart Thorsten Bastian und sein Stellvertreter Lars Osadnik jeweils verhindert waren, führte Armin Kling durch die etwa 30-minütige Sitzung.

Spielbetrieb: Los gehen soll es am 15. August. Die Vereine können noch bis zum 26. Juli Verlegungen beantragen. »Danach kostet es Geld«, erklärte Kling. Frühestmöglicher Starttermin für die Punktrunde ist der 8. August. Am Wochenende zuvor wird bereits die Kreispokal-Saison 2021/22 eröffnet. Das Pokal-Finale der Spielzeit 2020/21 steigt am Mittwoch zwischen dem FC Ober-Rosbach und Türk Gücü Friedberg. »Ein Heimrechttausch ist im DFB-Net aktuell noch nicht möglich«, teilte Kling den interessierten Klubs mit. Eine Relegation im Kreis Friedberg sowie Aufstiegsrunden zur Gruppenliga wird es nicht geben.

Auflagen: Nicht alle Vereine sind bislang der Aufforderung nachgekommen, ihre Hygienekonzepte beim Kreisfußballausschuss (KFA) einzureichen und wurden gebeten, dies umgehend nachzuholen. Zur Registrierung der Zuschauer und des Personals empfiehlt der Hessische Fußball-Verband die Luca-App. Allerdings sei die Nutzung dieser Applikation nicht zwingend. Auch andere Programme - wie die Corona-Warn-App - oder die manuelle Erfassung der Kontaktdaten kommen in Frage.

Wie der ebenfalls an der Sitzung teilnehmende Andreas Kattenberg vom HFV zu verstehen gab, liegt die derzeit maximal zulässige Anzahl an Zuschauern bei 500. »Genesene und Geimpfte sind dabei nicht zu berücksichtigen und werden nicht mitgezählt«, schrieb Kattenberg im Chat der virtuellen Besprechung

Anstoßzeiten: Der zeitliche Abstand von zweieinhalb Stunden zwischen zwei Begegnungen muss auch unter der Woche eingehalten werden. Der Puffer dient vor allem der Belüftung und der Desinfektion der Umkleideräume. »Wenn die Gegebenheiten vor Ort allerdings so sind, dass erste und zweite Mannschaft problemlos voneinander zu trennen sind, dann kann auch die ursprüngliche Anstoßzeit beibehalten werden«, schränkte Kling ein. Da dieser Punkt nicht allen klar war, will der KFA in den nächsten Tagen noch eine Information dazu herausgeben

Schiedsrichter: Einen kurzen Überblick über die Lage bei den Referees gab Kreislehrwart Kevin Sürer. Aufgrund des geringen Interesses am Job des Unparteiischen komme es auch in der bevorstehenden Saison wieder zu C-Liga-Begegnungen, die nicht von einem ausgebildeten Schiedsrichter geleitet werden. Die Statuten sehen dann vor, dass eine Person die Spielleitung übernimmt, den beide Seiten akzeptieren. »Ansonsten fällt die Partie aus«, sagte Sürer.

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel des SC Dortelweil, der in den letzten zwei Jahren sieben junge Referees gewonnen hat. »Wir müssen schauen, wie wir da mehr Personal generieren können und Interesse wecken. Es reicht nicht, den jungen Leuten einfach nur einen Flyer in die Hand zu drücken«, warnte der Lehrwart.

Sonstiges: Kling erinnerte noch mal an die Zeitstrafe, die auf Friedberger Kreisebene im Männerbereich seit einigen Tagen gilt. Zudem wies er auf die bestehenden Eintrittspreise für die Kreisoberliga (3 Euro), die A-Liga (2,50) und die B-Liga (2) hin. Änderungswünsche aus der Versammlung gab es nicht.

Auch eine weitere Regelung hat weiterhin Bestand: Offizielle Betreuer eines Vereins können mit ihrem Ausweis weiterhin Spiele der Klasse kostenlos besuchen, in der der eigene Klub beheimatet ist. Mit auf den Weg ins Wochenende gab Kling den 64 Teilnehmern noch den Termin für den hessischen Verbandstag, der am 4. September über die Bühne gehen soll.

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