Niederlage zum Jahresabschluss für 46ers

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(gae/tim). Die Gießen 46ers gehen mit einer Niederlage aus dem Jahr 2019. Sie müssen sich zum Jahresabschluss in Bayreuth mit 99:115 geschlagen geben. Nach einem exzellenten ersten Viertel verliert das Team von Trainer Ingo Freyer den Faden und fabriziert zu viele Ballverluste. Kapitän John Bryant schmort fast die gesamte zweite Hälfte auf der Bank.

Der Gesichtsausdruck von John Bryant verriet se inen Gemütszustand: Es brodelte in ihm. In der zweiten Hälfte des BBL-Auswärtsspiels in der mit 3400 Zuschauern gefüllten Oberfrankenhalle durfte der 2,11-m-Mann nur knapp drei Minuten seinen Job erledigen. Gießens Cheftrainer verzichtete in dieser Phase auf ihn und bevorzugte eine "kleine Formation", um den zwischenzeitlich auf 21 Punkte angewachsenen Rückstand aufzuholen. Zwar kamen die Gäste von der Lahnstadt noch einmal auf sechs Zähler heran, dann erhöhten die unter gewaltigem Druck des Gewinnenmüssens stehenden Bayreuther noch einmal die Intensität und ließen sich gegen foulbelastete Gießener den Sieg nicht mehr nehmen.

"Wir haben zu viele Ballverluste gehabt, dadurch liefen die Bayreuther Fastbreaks und schlugen daraus ihren Profit", bilanzierte Stephen Brown - Gießens bester Spieler an diesem Sonntagnachmittag, der wie sein Teamkollege Jordan Barnett 24 Punkte erzielte. Und Freyer analysierte am Tag des 49. Geburtstags seines Co-Trainers Steven Wriedt: "Wir haben sehr gut angefangen und waren mental stärker. In der Mitte des zweiten Viertels gab es dann Situationen, in denen wir nicht mehr so hart gespielt haben wie vorher. So bringt man den Gegner dann natürlich ins Spiel. Und bisher haben wir da noch nicht das Ritual, dass dann jeder Spieler in genau solchen Momenten alles aus sich herausholt und tougher spielt als sein Gegner."

Die Niederlage bei den favorisierten Bayreuthern ist kein Beinbruch. Dennoch müssen die Gießen 46ers aufpassen, dass sie in der Tabelle nicht noch stärker hinten reinrutschen. Noch haben sie vier Punkte mehr auf dem Konto als der Rangletzte Mitteldeutscher BC. Aber am Samstag geht es zum Hessenderby nach Frankfurt - und am 18. Januar kommen die Bonner in die Osthalle. Zwei Teams, die sich im Dunstkreis des Tabellen-13. bewegen.

"Wir haben viel Selbstvertrauen", sagte ein zuversichtlich wirkender Coach Freyer noch kurz vor dem Spiel in Bayreuth. Und seine "Jungs" bewiesen dies eindrucksvoll im ersten Viertel. Danach glich das Spiel der 46ers aber einer Achterbahnfahrt.

Sykliners heute in Ludwigsburg

Lediglich zwei Spiele haben die Frankfurt Skyliners innerhalb eines Monats bestritten. Ab heute geht es für den hessischen Basketball-Bundesligisten jedoch Schlag auf Schlag. Nach der Partie beim Tabellenzweiten in Ludwigsburg (19 Uhr) geht es am Donnerstag nach Göttingen (19 Uhr). Am Samstag (18 Uhr) sind die Gießen 46ers zu Gast in der Ballsporthalle. Genau rechtzeitig vor dem Spielemarathon haben sich die zuletzt verletzten Shaquille Hines (Außenbandriss) und Akeem Vargas (Wadenzerrung) fit gemeldet.

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