Niederlage beim Schlusslicht

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Statt mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, verloren die Landesliga-Handballer des TSV Griedel ihr Spiel beim Tabellenletzten TSG Oberursel mit 26:29 (10:12). Eine Niederlage, die in der Endabrechnung entscheidend sein kann. Obwohl Trainer Dirk Schwellnus seiner Mannschaft mit erfolgversprechenden Vorgaben ins Spiel geschickt hatte, fehlte die richtige Einstellung.

Statt mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, verloren die Landesliga-Handballer des TSV Griedel ihr Spiel beim Tabellenletzten TSG Oberursel mit 26:29 (10:12). Eine Niederlage, die in der Endabrechnung entscheidend sein kann. Obwohl Trainer Dirk Schwellnus seiner Mannschaft mit erfolgversprechenden Vorgaben ins Spiel geschickt hatte, fehlte die richtige Einstellung.

Es gelang dem TSV auch nicht, den Schalter im Verlauf der Begegnung in die richtige Richtung umzulegen. Selbst deutliche Ansagen während zwei frühen Auszeiten in der sechsten und 15. Minute rüttelten die Mannschaft nicht wach.

Dagegen waren die Gastgeber von Beginn an im Spiel und führten schnell mit 4:1. Zwar verkürzte Griedel auf 3:4 (S.Siek/11.), aber die TSG setzte sich danach wieder auf 8:3 (19.) ab. Mit Tempogegenstößen kam Oberursel zu oft zu einfachen Toren. Bei den Gästen stimmte die Rückwärtsbewegung nicht. Erneut gingen die Wetterauerr Handballer auf Tuchfühlung (9:8/27.) aber haarsträubende Fehler gaben der Mannschaft aus dem Taunus immer wieder Gelegenheit sich abzusetzen.

Das gesamte Szenario hatte auch in der zweiten Halbzeit Bestand. Nachdem sich die TSG über 17:14 (39.) auf 22:19 (47.) abgesetzt hatte, brachten Timm Weiß und Sandro Krüger ihre Mannschaft wieder bis auf ein Tore heran. Wieder war die Chance da, das Spiel kippen zu lassen, aber erneut konterte Oberursel und sicherte sich wieder ihren Drei-Tore-Vorsprung (25:22/52.).

Lob für Torwart Steffen Roth

Auch eine lautstarke Ansage von Griedels Spielführer Timm Weiß an seine Mitspieler zeigte keine Wirkung. Das Gegenteil war der Fall. Die Taunushandballer enteilten spielentscheidend auf 27:22.

"Zu viele Spieler haben die Begegnung heute anscheinend nicht mit der nötigen Konzentration angenommen. Mit einer derartigen Leistung werden wir in den verbleibenden vier Spielen auf verlorenem Posten stehen. Die Zahl der technischen Fehler und überhasteten Torwürfe war zu hoch", fand Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach dem Spiel deutliche Worte. Lediglich seinem Torwart Steffen Roth sprach er ein Lob aus. "Steffen war es zu verdanken, dass sich der Rückstand in Grenzen hielt", so Weiß.

TSG Oberursel: Geier, Habziabdic¸ Walz (1),Wiegand (6), Bechtold (1), Juli (6/4), Ilestro (4), Jockel (4), Rummel (2), Landvogt (3), Avemann (2), Scheich, Weber.

TSV Griedel: Roth, Krüger; Weiß (2), Sascha Siek (10/2), Grieb (3), Nils Siek (8), Noll, Krüger (3), Dietz, Strasheim, Köhler.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Harms/ Solf (Fulda/Alsfeld). - Siebenmeter: 2/1 – 5/4. - Strafzeiten: 2 Min. – 8 Min. - Zuschauer: 130.

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