Skaterhockey

Niederlage zum Abschied

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(mn). Das Ende war dann doch noch versöhnlich. Die Rhein-Main Patriots mussten sich zum Abschluss der 2. Skaterhockey-Bundesliga den Badgers Spaichingen geschlagen geben, doch hielt sich die Niederlage im akzeptablen Rahmen. Mit einem 4:7 verschiedeten sich die Niddataler als Tabellenvorletzter aus der Spielzeit 2019. "Leistungen und Einstellung haben diesmal gestimmt. Mit dem Auftritt heute und vielleicht zwei, drei Spielen mehr - dann ist mir für das kommende Jahr nicht bange", sagt Patriots-"Macher" Patric Pfannmüller. Er vertrat Stefan Napravnic im Coaching und stand lediglich während der Powerplay-Situationen auf dem Spielfeld.

Dank zweier Überzahl-Treffer von Pfannmüller und Mario Rosandic führten die Patriots mit 2:0, bis zur Pause hatten die Gäste ausgeglichen. Die Badgers, die gewinnen mussten, um die Playoff-Teilnahme zu sichern, waren mit Julian Käfer angereist. Der Torwart t steht - obwohl in der zweiten Liga spielend - im Nationalkader. Rosandic erzielte im zweiten Durchgang seinen zweiten Treffer, Spaichingen lang zur zweiten Pause mit 6:3 in Führung. Schließlich traf Dennis Berk zum 4:7-Endstand.

Die Gründe für das sportlich enttäuschende Abschneiden liegen auf der Hand. Da ist zum einen die unbefriedigende Torwart-Situationen. Mit Felix Dombrowsky und Marcel Kempf haben die Patriots zwei Zweitliga-Stützen im Kader, die aber viel zu selten zur Verfügung gestanden hatten. Dazu fehlten die als Leistungsträger eingeplanten Tim May, Jan Barta, Marcel Patejdl und Tobi Etzel aus den unterschiedlichsten Gründen an allen Ecken und Enden.

"Wenn solche Leute wegbrechen, dann ist’s eben schwer", sagt Pfannmüller. "Nächstes Jahr zeigen wir wieder ein anderes Gesicht."

Patriots: Dombrowsky; Berk (1), Forster, Blum, Herling, Rosandic (2), Lorei, Langer, Lachmann, Schneider, Pfannmüller (1).

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