Kai Bischoff (l.) - hier gegen Dominic Herbert vom SV Steinfurth - ist nach seinem einjährigen Gastspiel beim VfR Ilbenstadt zurück beim SV Nieder-Wöllstadt. ARCHIVFOTO: NICI MERZ
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Kai Bischoff (l.) - hier gegen Dominic Herbert vom SV Steinfurth - ist nach seinem einjährigen Gastspiel beim VfR Ilbenstadt zurück beim SV Nieder-Wöllstadt. ARCHIVFOTO: NICI MERZ

Saisonvorschau

SV Nieder-Wöllstadt: Die Rückkehrer als Zugpferd

  • vonThomas Brannekämper
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Beim SV Nieder-Wöllstadt sollen die Rückkehrer es richten. Nach einer schwachen Saison in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg gelten nun neue Ziele.

Trainer Torsten Zimmermann geht in seine zweite Saison beim SV Nieder-Wöllstadt. Nachdem die vergangene Runde nicht den Erwartungen der "Roten" entsprach, hat man sich für diese Spielzeit in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg wieder höhere Ziele gesetzt. Interessant wird zu beobachten sein, wie sich die "Zweite" in der neuen Spielgemeinschaft mit der TSG Ober-Wöllstadt zurechtfindet, und ob sich der erhoffte Schub für die erste(n) Garde(n) einstellt.

Was hat sich getan?Hatte der SV Nieder-Wöllstadt in der vergangenen Saison doch einige Abgänge zu verkraften, so scheint sich das Blatt wieder gewendet zu haben. Sechs Neuzugängen stehen gerade einmal zwei Abgänge gegenüber, es ist gelungen die Eigengewächse zu halten. "Es ist für uns schon wichtig, das Spieler wie Kai Bischoff wieder den Weg zu uns zurückgefunden haben. Und auch Tommy Schubert wird uns nach seiner Rückkehr schon zur Rückrunde wieder mehr Stabilität verleihen", ist Thorsten "Törtchen" Zimmermann mit der aktuellen Ausstattung seines Kaders sehr zufrieden. "Sowohl unsere Neuzugänge als auch unser Kader haben schon eine gewisse Qualität, um in der Liga eine gute Rolle spielen zu können. Und das Robin Dobios diese Saison wieder voll dabei ist, dürfte für unsere Durchschlagskraft in der Offensive ebenfalls von Vorteil sein." Lediglich auf der Torwartposition plagen ein paar Sorgen. "Leon Klüß hat sich zu einem Studium entschlossen, Tim Zink ist zurzeit leicht angeschlagen", erklärt Zimmermann die größte Baustelle.

Wie läuft die Vorbereitung?"Hier merkt man klar, das die Jungs wieder kicken wollen. Schon seit Mai gab es immer wieder Anfragen, wann es losgeht. Dies zeigt sich momentan auch in einer regen Trainingsbeteiligung von fast immer 20 Spielern. Die Spieler pflegen eine gute Kameradschaft und pushen sich gegenseitig. Dies sind natürlich gute Voraussetzung", fasst Zimmermann die ersten Eindrücke zusammen.

Zielsetzung:Nach der doch enttäuschenden Spielzeit zuletzt soll es auf dem Nieder-Wöllstädter Kunstrasen wieder nach vorn gehen. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte es zum Rundenende bei den "Roten" schon sein, wobei Zimmermann auch eine Platzierung im vorderen Mittelfeld nicht für unmöglich hält. "Dies ist natürlich in erster Linie an eine Reihe Faktoren geknüpft. Sollten wir gut aus den Startlöchern kommen, anders als vergangene Runde von Verletzungen verschont bleiben und die Trainingsbeteiligung so bleiben wie im Moment, sollte dieses Ziel zu realisieren sein", versprüht der Nieder-Wöllstädter Übungsleiter doch einigen Optimismus.

Das sagt der Trainer:"Nachdem wir in der vergangenen Runde einige unglückliche Niederlagen zu verzeichnen hatten, mussten wir am Gesamtgefüge etwas ändern. Teils individuelle Fehler, ungenaues Passspiel und Mängel im Aufbauspiel haben uns am Ende einige Punkte gekostet. Zu Beginn der Rückrunde haben wir hierauf schon reagiert. Wir haben uns taktisch etwas tiefer ausgerichtet und die Defensive gestärkt. Diese Maßnahmen hat sofort Früchte getragen, wie die Ausbeute von sieben Punkten in den letzten drei Spielen vor der Corona-Pause belegt. Hier werden wir auch wieder ansetzen. Wir wollen einfachen, ballbesitzorientierten Fußball spielen. Dabei gilt es immer, zuerst auf unser Spiel zu schauen und dies durchzubringen."

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