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Patrick Ess (l.) zieht im Zweikampf gegen Evrey Vaneck Nya Mendjiadeu und im Spiel gegen den SV Nieder- Wöllstadt mit 0:2 den Kürzeren. Der SV hat mit dem Sieg den letzten Tabellenplatz verlassen und Dorn-Assenheim überholt

Fußball-Kreisoberliga

SV Nieder-Wöllstadt gibt rote Laterne ab

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Der SV Nieder-Wöllstadt hat durch einen 2:0-Heimerfolg über den TSV Dorn-Assenheim die rote Laterne der Kreisoberliga weitergegeben. Die anderen beiden Spiele waren ähnlich hart umkämpft.

Der SV Nieder-Wöllstadt hat durch einen 2:0-Heimerfolg über den TSV Dorn-Assenheim die rote Laterne der Kreisoberliga Friedberg an die Reserve des FV Bad Vilbel weitergegeben. Für die TSV hingegen war es die vierte Niederlage in Folge. Besser läuft es derzeit für Burg-Gräfenrode, das sich durch einen 3:2-Sieg zu Hause gegen Nieder-Weisel in den oberen Plätzen etabliert. Auch die Teutonia aus Staden konnte sich zu Hause durchsetzen. In einem hart umkämpften Spiel gegen den VfB Friedberg, der auf den vorletzten Platz abrutschte, gewannen die Hausherren mit 2:0.

SV Nieder-Wöllstadt - TSV Dorn-Assenheim 2:0 (0:0):"In der ersten Hälfte war es von beiden Teams eine unwürdige Leistung für die Kreisoberliga. Im zweiten Durchgang haben wir uns deutlich stärker präsentiert und uns ein deutliches Chancenplus erarbeitet", sagte Nieder-Wöllstadts Walter Nebel. Bereits nach drei Minuten lief Marc Schütz frei auf Tim Zink zu, der im letzten Moment mit dem Fuß abwehrte. Erst in der 36. Minute hatten die Hausherren durch Max Schilbach ihre erste Möglichkeit, der nach Flanke von Maximilian Weismüller knapp vorbei zielte. Nach dem Seitenwechsel konnte Marcel Pflug einen Schuss von Evrey Vaneck Mendjiadeu noch parieren (51.), war zwei Minuten später aber chancenlos als Mendjiadeu nach Zuspiel von Weismüller platziert ins rechte Eck abschloss. Der eingewechselte Yumit Myustedzheb hatte in der 73. Minute Pech, als sein Schuss aus 20 Metern am Pfosten abklatschte. Für die Entscheidung sorgte Mendjiadeu, der nach 81 Minuten nach Ecke von Myustedzheb zum 2:0 einköpfte.

SV Nieder-Wöllstadt: Zink, Hesse, Cakovic, Daniel, Wagner, Weismüller, Mendjiadeu, Yigit, Schilbach, Bergmann, Salu, Myustedzheb, Klüß, Wenzel

TSV Dorn-Assenheim: Pflug, Pascal Zika, Algazzi, Patrick Ess, Jung, Sibbe Torben Zika, Schütz, Scheibner, Kempf, Mück, Armbrüster, Schneider, Christopher Ess

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Jose-Angel Rodriguez-Abajo. - Zuschauer: 90. - Tore: 1:0 (53.) Mendjiadeu , 2:0 (81.) Mendjiadeu.

Kreisoberliga Friedberg: Die besten Bilder aus Wöllstadt

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FSG Burg-Gräfenrode - SV Nieder-Weisel 3:2 (1:1):"Wir haben verdient gewonnen, weil wir in einem Spiel mit wenigen Hochkarätern die besseren Chancen hatten", erklärte Burg-Gräfenrodes Florian Fünffinger. Das Spiel gönnte sich keine Aufwärmphase. Nach vier Minuten brachte Bennet Wittig die Gäste in Führung. Drei Zeigerumdrehungen später egalisierte Pasqualino Balenzano diese per Abstauber. Danach beruhigte sich das Spiel deutlich. Erst nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. In der 56. Minute erzielte Normen Jäger das 2:1, der ebenfalls von einem Abpraller profitierte. Nach 74 Minuten wurde Manuel Volp im Strafraum von Lukas Klein zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte dem Keeper der Gastgeber zunächst die rote Karte, korrigierte sich nach kurzer Diskussion auf Gelb. Den anschließenden Elfmeter verwandelte der Gefoulte zum 2:2. Kurz vor Schluss erzielte Joshua Bell nach Zuspiel von David Kakur aber den Siegtreffer für die FSG (87.).

FSG Burg-Gräfenrode: Klein, Nuber, Hahn, Knappmann, Wüst, Bell, Agi, Balenzano, Arheidt, Toscani, Göktas, Gürkan, Jäger, Kakur, Brabänder

SV Nieder-Weisel: Maas, Jurowski, Hildebrand, Wedemann, Schewerda, Sebastian Volp, Weigel, Hesse, Manuel Volp, Schäfer, Wittig, Kette, Börner, Vogt

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mate Pasalic. - Zuschauer: 80. - Tore: 0:1 (4.) Wittig, 1:1 (7.) Balenzano, 2:1 (56.) Jäger, 2:2 (74., FE) M. Volp, 3:2 (87.) Bell.

Klarer Derby-Sieg in der Kreisliga A

SV Teutonia Staden - VfB Friedberg 2:0 (1:0):"Es war ein verdienter Arbeitssieg. Nach dem Seitenwechsel haben wir uns mehr nach vorne getraut und einige Chancen herausgespielt. Die Gäste hatten über 90 Minuten keine große Torchance", sagte Stadens Pressesprecher Dieter Richter. In der 27. Minute gingen die Hausherren durch Johannes Gies, der den Ball nach einem Angriff über Dustin Richter von Jan Stelz quergelegt bekam, in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stelz auf 2:0, nachdem er den Ball an der Mittellinie erobert und ein Solo durch die generische Hälfte hingelegt hatte (59.). Die Gastgeber blieben auch im Anschluss das spielbestimmende Team, ließen aber weitere Möglichkeiten liegen. Kurz vor dem Abpfiff sah Friedbergs Rifat Özogul wegen Beleidigung des Schiedsrichters die "Ampelkarte" (85.).

SV Teutonia Staden: Dies, Schneeberger, Filges, May, Richter, Weber, Johannes Gies, Ghouse, Dickmann, Berisha, Stelz, Kunkel, Hosenseidl, Schhichtel, Matthias Gies

VfB Friedberg: Rusev, Wladarz, Özogul, Ali, Maouche, Becker, Sabir, Louaddi, Erbasli, Gök, Edaev, Fetouak, Duric, Kheder

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bernd Ullich. - Zuschauer: 50. - Tore: 1:0 J.Gies (27.), 2:0 Stelz (59.). - Platzverweis: (85.) Özogul (gelb-rot, Beleidigung).

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