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Nieder-Weisel will Beienheim heute nicht unterschätzen

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(jms) Stress pur in der Mammutliga: fast täglich finden derzeit Spiele der Kreisoberliga Friedberg statt. Mit Ausnahme des spielfreien Ostersonntags gibt es seit zehn Tagen jeden Tag Partien zu begutachten. Während der SV Nieder-Weisel als Spitzenreiter und der SC Dortelweil auf dem zweiten Rang um jeden Punkt kämpfen, sind auch die Verfolger VfB Friedberg und Tück Gücü Friedberg gefordert.

So spielt der SV Nieder-Weisel bereits am heutigen Freitagabend ab 19.30 Uhr zu Hause gegen den SKV Beienheim. Ein Spiel, das ein leichtes für die Gastgeber zu sein scheint. Doch es ist sicher, dass der SKV alles daran setzen wird, seine zuletzt eher dürftigen Leistungen mit einem starken Auftritt im Johanniterdorf zu übertünchen. Gerade Angreifer Jeton Visoka brennt auf das Wiedersehen bei dem Klub, wo er in der Jugend spielte und groß wurde. Acht Spiele vor dem Saisonende plagen die Nieder-Weiseler Verletzungssorgen. Abwehrstratege Simon Heinz droht ebenso weiterhin auszufallen wie Steffen Häuser, der nur schwer ersetzbar ist.

Ebenfalls heute Abend steigt das Spiel zwischen dem TSV Dorn-Assenheim und dem SV Gronau, das um 20.15 Uhr in der Langeweidstraße angepfiffen wird. Während es für die Dorn-Assenheimer darum geht, in den restlichen Saisonspielen die gute Runde mit starken Ergebnissen zu krönen, wollen die Gronauer noch einen Platz unter den besten fünf Mannschaften ergattern. Sehr erfolgreich arbeitet Jürgen Bellersheim in Oppershofen. Der ehemalige Regionalligaspieler ist als erfahrener »Oldie« im Mittelfeld nicht nur eine ungemein wichtige Stütze, sondern arbeitet auch im Trainingsbetrieb hervorragend mit seiner Mannschaft.

Nach der schwierigen Hinrunde ist es so gut wie sicher, dass die starken Spiele im Jahr 2009 die Vermeidung des direkten Abstiegs zur Folge haben werden. Allerdings droht auch nach dem etwas überraschenden 3:2-Auswärtssieg in Burg-Gräfenrode noch der Relegationsplatz.

Um die Situation diesbezüglich deutlich zu verbessern, ist ein Sieg am Samstagnachmittag um 15 Uhr gegen den VfR Ilbenstadt notwendig. Die Jungs aus dem Niddataler Stadtteil rangieren nach dem überzeugenden 4:0-Sieg in Hoch-Weisel auf dem elften Tabellenplatz und sind beim letzten Auswärtsspiel vor allem durch die Treffsicherheit des Sturmduos Alexander Thomas und Tobias Vogeler in Erscheinung getreten.

Der große Aufstiegsanwärter SC Dortelweil trifft am Sonntag (15 Uhr) in Burg-Gräfenrode auf die heimische FSG. Ein heißer Kampf ist in »Roggau« zu erwarten, zumal sich die Gastgeber nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen die SG Oppershofen wieder rehabilitieren wollen. Sollte Dortelweil patzen, stünde mit Türk Gücü Friedberg eine spielstarke Mannschaft bereits in Lauerstellung. Vorausgesetzt, die Kreisstädter besiegen zu Hause den FC Nieder-Florstadt.

Ähnlich könnte es auch in der Partie zwischen dem SV Teutonia Staden und dem VfB Petterweil hergehen. Während die Teutonen gesichert im unteren Mittelfeld rangieren, benötigt Petterweil einen Auswärtssieg. »Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unser Spiel in Staden zu gewinnen. Grundlage wird sein, aus einer gesicherten Abwehr heraus zu spielen und so lange wie möglich die Null zu halten. Ich denke, dass bei diesem schweren Spiel auch die Tagesform mitentscheidend ist«, sagt Petterweils Trainer Rainer Pausch.

Richtig zur Sache geht es am Sonntag auch in Fauerbach. Der FC Olympia empfängt im Derby den VfB Friedberg und will mit einem Sieg die Aufstiegsträume der Gäste vorerst mal platzen lassen.

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