Nieder-Weisel holt Morbe, Heilsberg Daniel Krieg

(ub/sto) Der SV Nieder-Weisel und der SSV Heilsberg haben über Ostern die Trainersuche beendet. Der Gruppenligist hat dabei einen Mann aus der Vergangenheit geholt, der B-Ligist hat sich beim Lokalrivalen bedient.

Aufatmen in den Reihen des SV Nieder-Weisel, denn die Frage, wer beim Wetterauer Gruppenligisten im Sommer den zur SG Anspach wechselnden Michael Götz auf dem Trainerstuhl beerben wird, ist endlich geklärt: Nach Angaben von Nieder-Weisels Vorstandsmitglied Günter Volp sind sich die Fußballer aus dem Butzbacher Stadtteil mit Peter Morbe handelseinig geworden.

Das Besondere daran: Peter Morbe ist in Nieder-Weisel wahrlich kein Unbekannter, denn der mittlerweile 54-jährige A-Lizenz-Inhaber war früher als Spieler im SV-Dress zu finden und fungierte bereits von 1999 bis 2003 als Nieder-Weiseler Coach.

Unter seiner Regie feierte der Klub seinerzeit einen von mehreren Aufstiegen aus der höchsten regionalen in die erste überregionale Spielklasse (damals aus der Bezirksliga Friedberg in die Bezirksoberliga Frankfurt-West). Zu behaupten, Peter Morbe kenne den Verein aus dem Effeff, ist deshalb sicher nicht verkehrt.

Trainerstationen des Fußball-Kenners waren unter anderem der TSV Ostheim, VfB Friedberg, TuBa Pohlheim (Gruppenliga Gießen/Marburg), der FC Nieder-Florstadt und zuletzt der heimische A-Ligist TFV Ober-Hörgern. Für Günter Volp, der zu aktiven Zeiten selbst mit und unter Peter Morbe für den SV Nieder-Weisel spielte, steht fest: "Auch unter seiner Regie wird die Mannschaft auf der Gruppenliga-Bühne eine gute Rolle spielen".

Unterdessen hat auch der SSV Heilsberg einen neuen Trainer ab Sommer. Nach fast dreijähriger Tätigkeit beim SSV wird Hans Wrage das Traineramt beim derzeitigen Tabellenzweiten der B-Liga 3 zum Saisonende aufgeben. Nachfolger von Hans Wrage wird der zuletzt beim FV Bad Vilbel als Verbandsliga-Coach fungierende Daniel Krieg. Dies teilten die SSV-Vorstandsmitglieder gestern Abend den Spielern mit. Ziel der Heilsberger in den verbleibenden sieben Punktspielen dieser Saison ist der Aufstieg in die Kreisliga A, wobei die Wrage-Truppe noch gegen alle Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte spielt.

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